The National Times - Lobinger über Elfmeter: Druckbedingungen "keine Ausrede"

Lobinger über Elfmeter: Druckbedingungen "keine Ausrede"


Lobinger über Elfmeter: Druckbedingungen "keine Ausrede"
Lobinger über Elfmeter: Druckbedingungen "keine Ausrede" / Foto: © SID

Babett Lobinger vom Psychologischen Institut der Deutschen Sporthochschule (DSHS) in Köln hält die vielen verschossenen Elfmeter bei dieser WM für keinen Zufall: "Die Torhüter haben vielleicht eher ihre Hausaufgaben erledigt als die Schützen", sagte die Sportpsychologin im SID-Gespräch. Die "Ausrede" der Drucksituation sei der "falsche Ansatz". Die entscheidende Frage müsse sein: "Werden die Schützen noch bestmöglich auf diese Situationen vorbereitet?"

Textgröße ändern:

Damit stützt Lobinger Spaniens Trainer Luis Enrique, der im Vorfeld des Turniers von seinen Spielern gefordert hatte, "mindestens 1000 Elfmeter" zu üben. "Dass man den Druck eines Elfmeterschießens in der K.o.-Phase einer WM nicht simulieren kann, das ist klar", sagte Lobinger.

Es gehe vielmehr darum, "dass sich die Spieler in diesen Situationen sicher fühlen. Das gelingt, indem man Elfmeter häufig trainiert".

Für Spanien reichte es trotz des vermeintlichen Übungsvorteils nicht, keiner der drei Schützen konnte im Achtelfinale gegen Marokko seinen Strafstoß verwandeln. Doch nicht nur im Elfmeterschießen scheitern die Schützen bei dieser WM reihenweise, laut den Experten der Technical Study Group (TSG) liegt die Zahl der gehaltenen Strafstöße im Spiel bei 36 Prozent, vor vier Jahren in Russland waren es 17 Prozent.

Mit Dominik Livakovic (Kroatien), Emiliano Martinez (Argentinien) und Bono (Marokko) stehen gleich drei Elfmeterkiller der K.o.-Phase im Halbfinale. "Es ist eine Situation für den Torhüter, in der er sich eigentlich nur auszeichnen kann", so Lobinger.

M.Wilson--TNT

Empfohlen

Außenbandverletzung: Banks fehlt der U21 und Augsburg

Die deutsche U21-Fußball-Nationalmannschaft muss im abschließenden EM-Qualifikationsspiel gegen Georgien am Dienstag (18.00 Uhr/ProSieben Maxx) ohne Noahkai Banks auskommen. Wie dessen Klub FC Augsburg am Sonntag mitteilte, zog sich Banks am Mittwoch beim 4:1 der DFB-Auswahl auf Malta eine Außenbandverletzung im rechten Knie zugezogen. Damit wird der Innenverteidiger auch dem Bundesligisten vorerst fehlen.

Verstappens Erlösung im Chaos von Malaysia - Antonelli stark

Prasselnder Regen, streikende Autos, verspäteter Start - und am Ende die Erlösung für Max Verstappen: Die Formel 1 hat eine chaotische Rückkehr nach Malaysia erlebt, Red-Bull-Star Verstappen fuhr dabei allen davon und feierte endlich seinen ersten Sieg des Jahres. Dahinter erlebte George Russell den nächsten brutalen und wohl entscheidenden Rückschlag im Mercedes-Duell mit Kimi Antonelli um den Titel.

Malaysia: Start der Formel 1 fast 100 Minuten verspätet

Regen und Motorenprobleme: Der Grand Prix der Formel 1 in Malaysia hat nach einigem Chaos deutlich später als geplant begonnen. Etwa 40 Minuten vor dem ursprünglich angesetzten Start um 9.00 Uhr deutscher Zeit zogen die Wolken auf, die Start-Ziel-Gerade stand schnell unter Wasser, es blitzte und donnerte. Erst um 10.39 Uhr deutscher Zeit ging es dann, auf schnell trocknender Strecke, los. Auch Schwierigkeiten mit den Regeneinstellungen der in diesem Jahr neuen Hybridantriebe hatten für Verzögerungen gesorgt.

Starker Regen in Malaysia: Start der Formel 1 verzögert

Der Grand Prix der Formel 1 in Malaysia beginnt aufgrund plötzlicher, heftiger Regenfälle später als geplant. Etwa 40 Minuten vor dem ursprünglich angesetzten Start um 9.00 Uhr deutscher Zeit zogen die Wolken auf, die Start-Ziel-Gerade stand schnell unter Wasser, es blitzte und donnerte. Eine neue Startzeit verkündete die Rennleitung zunächst nicht, gegen 9.00 Uhr ging das Medical Car auf die Strecke, um die Verhältnisse zu bewerten. Es regnete immer noch stark, die Wetterverhältnisse in Sepang können sich aber schnell ändern.

Textgröße ändern: