The National Times - Kombinierer greifen bei Frenzels Rückkehr nach Gold

Kombinierer greifen bei Frenzels Rückkehr nach Gold


Kombinierer greifen bei Frenzels Rückkehr nach Gold
Kombinierer greifen bei Frenzels Rückkehr nach Gold

Die deutschen Kombiniere um Corona-Rückkehrer Eric Frenzel haben beim olympischen Teamwettbewerb in Peking noch alle Chancen auf die Goldmedaille. Nach dem Springen von der Großschanze liegt das Quartett auf Platz drei und hat elf Sekunden Rückstand auf die führenden Österreicher.

Textgröße ändern:

Als Zweiter geht Norwegen mit acht Sekunden Rückstand in den Skilanglauf über 4x5 km (19.00 Uhr OZ/12.00 MEZ), Japan liegt als Vierter nur eine Sekunde hinter Deutschland. Seit 2002 haben die deutschen Kombinierer stets eine olympische Teammedaille gewonnen, 1988 und 2018 waren sie Olympiasieger.

"Es war eine große Erleichterung. Ich bin sehr glücklich, dass der Sprung jetzt so funktioniert hat. Und dass ich das Vertrauen, das die Trainer in mich gesetzt haben, mit Leistung zurückgeben konnte", sagte der dreimalige Olympiasieger Frenzel dem SID: "Von dem her bin ich sehr, sehr glücklich."

Frenzel (Geyer), der erst am Montag aus der Quarantäne entlassen worden war, sprang beim verspäteten Auftakt seiner vierten Winterspiele starke 132,0 m. Fragezeichen stehen allerdings hinter der Langlaufform des 33-Jährigen nach anderthalb Wochen ohne gewohntes Training.

Vinzenz Geiger, acht Tage zuvor Olympiasieger von der Normalschanze, überzeugte mit 133,0 m, sein Oberstdorfer Teamkollege Julian Schmid kam auf 131,5 m. Der nachnominierte Manuel Faißt (Baiersbronn) landete zwei Tage nach seinem bitteren vierten Platz bei 128,5 m. "Der Sprung war nicht optimal, aber trotzdem ordentlich", sagte der Schwarzwälder dem SID.

L.A.Adams--TNT

Empfohlen

Knorr lässt Dampf ab: "Das war die Kirsche auf der Torte"

Juri Knorr hat nach der EM-Niederlage von Deutschlands Handballern gegen Serbien deutliche Worte gefunden und sich enttäuscht über seine geringen Einsatzzeiten in der zweiten Hälfte geäußert. "Natürlich brodelt es in einem auf der Bank, wenn man da draußen sitzt und nicht helfen kann", sagte Knorr nach dem 27:30 (17:13) gegen Serbien in der ARD.

Buzzer-Drama gegen Serbien: Gislason nimmt Schuld auf sich

Alfred Gislason hat nach seiner voreiligen Auszeit die Mitschuld an der EM-Niederlage gegen Serbien auf sich genommen. "Das geht auf meine Kappe", sagte der Handball-Bundestrainer am ARD-Mikrofon nach dem 27:30 (17:13) im zweiten Vorrundenspiel. Der Isländer hatte beim Stand von 25:26 in der Schlussphase zu früh auf den Buzzer gedrückt, der Ausgleichstreffer durch Juri Knorr wurde deshalb aberkannt.

Überschattet von Protesten: Hertha und Schalke mit Remis

Überschattet von massiven Fanprotesten ist Herbstmeister Schalke 04 mit einem kleinen Dämpfer in die Rückrunde der 2. Fußball-Bundesliga gestartet. Bei Hertha BSC kamen die Königsblauen nicht über ein 0:0 hinaus und ließen damit die Chance ungenutzt, sich an der Tabellenspitze weiter nennenswert abzusetzen.

EM: Frankreich und Norwegen in der Hauptrunde

Frankreichs Handballer haben bei der EM einen Rekord-Kantersieg gefeiert und vorzeitig die Hauptrunde erreicht. Das Team um Superstar Dika Mem, ab Sommer 2027 bei den Füchsen Berlin, gewann in Oslo mühelos mit 46:26 (24:12) gegen die Ukraine - so viele Tore hatte eine Mannschaft noch nie in einem EM-Spiel geworfen. Zudem egalisierten der Titelverteidiger mit 20 Toren Vorsprung den höchsten Sieg bei einer Endrunde.

Textgröße ändern: