The National Times - Kopf-an-Kopf-Rennen bei Parlamentswahl in Malaysia

Kopf-an-Kopf-Rennen bei Parlamentswahl in Malaysia


Kopf-an-Kopf-Rennen bei Parlamentswahl in Malaysia
Kopf-an-Kopf-Rennen bei Parlamentswahl in Malaysia / Foto: © AFP

Bei der Parlamentswahl in Malaysia zeichnete sich am Sonntag (Ortszeit) ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem Oppositionsbündnis von Anwar Ibrahim und der Partei von Ex-Regierungschef Muhyiddin Yassin ab. Das Bündnis um die Regierungspartei Umno von Ministerpräsident Ismail Sabri Yaakob lag laut den ersten von der Wahlkommission veröffentlichten Ergebnissen dagegen abgeschlagen hinten. Die Wahlbeteiligung lag zwei Stunden vor Schließung der Wahllokale demnach bei 70 Prozent.

Textgröße ändern:

Einen prominenten Wahlverlierer gab es bereits: Der 97-jährige Ex-Regierungschef Mahathir Mohamad unterlag in seinem Wahlkreis auf der Insel Langkawi und wird kein Mitglied im neuen Parlament sein.

Umno hatte gehofft, mit der um mehr als zehn Monate vorgezogenen Wahl die knappe Parlamentsmehrheit ihrer Koalition ausbauen zu können.

Wegen seiner Rolle im 1MDB-Finanzskandal hatte der ehemalige Partei- und Regierungschef Najib Razak im August eine zwölfjährige Haftstrafe angetreten. Vor den Bestechungsvorwürfen war Umno 60 Jahre in Malaysia an der Regierung. Im Zuge des Korruptionsskandals wurde sie 2018 vorübergehend abgewählt. Drei Jahre später kehrte sie an die Macht zurück.

Oppositionsführer Anwar war mit dem Wahlversprechen angetreten, die Korruption in dem südostasiatischen Land zu bekämpfen.

S.O'brien--TNT

Empfohlen

Iran bekräftigt Vorschlag zur Öffnung der Straße von Hormus binnen sieben Tagen

Die iranische Regierung hat ihren bereits zuvor unterbreiteten Vorschlag an die USA zur Öffnung der Straße von Hormus binnen sieben Tagen bekräftigt. "Die Frist von sieben Tagen beginnt, sobald die Vereinigten Staaten diesen Plan akzeptieren", sagte Außenminister Abbas Araghtschi am Freitag vor Journalisten bei der UNO in New York. Die Entscheidung liege nun in Washington.

Trump postete höchstwahrscheinlich KI-retuschiertes Bild von Xis Staatsbesuch

Ein von US-Präsident Donald Trump veröffentlichtes Foto vom Staatsbesuch seines chinesischen Kollegen Xi Jinping ist nach Ansicht von Fachleuten höchstwahrscheinlich mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz retuschiert worden, um einen unvorteilhaften Gesichtsausdruck zu verändern. Der Datenforensiker Matthew Stamm von der Drexel University sagte der Nachrichtenagentur AFP, das von Trump veröffentlichte Foto, auf dem der Präsident neben Xi während des Überflugs eines Jets salutiert, weise "mit hoher Sicherheit" Spuren auf, "die von generativer KI hinterlassen wurden."

Cambridge-Analytica-Skandal: Facebook-Mutter Meta unterliegt vor US-Gericht

Gut acht Jahre nach dem Cambridge-Analytica-Skandal um den Missbrauch von Facebook-Nutzerdaten hat der Mutterkonzern Meta einen Prozess in den USA verloren. Ein Geschworenengericht in Santa Fe im Bundesstaat New Mexico entschied am Freitag nach Angaben von US-Medien, Meta habe Nutzer über den Schutz ihrer Daten getäuscht. Dem Konzern droht nun eine Geldbuße in Milliardenhöhe.

Putin: Russland bereitet sich nicht auf "irgendeine Art von Kampf mit Europa" vor

Russlands Präsident Wladimir Putin hat beteuert, dass sich sein Land "nicht auf irgendeine Art von Kampf mit Europa" vorbereite. "Viele in Europa sagen, dass sie eine Aggression vonseiten der Russischen Föderation erwarten und dass sie sich deshalb selbst auf Kämpfe, auf einen Krieg mit Russland, vorbereiten müssen", sagte Putin am Freitag vor Journalisten in St. Petersburg. Er wolle jedoch nochmals unterstreichen, dass Russland keine Vorbereitungen für eine solche Aggression treffe.

Textgröße ändern: