The National Times - Veteran der 101. US-Luftlandedivision stirbt mit 101 Jahren

Veteran der 101. US-Luftlandedivision stirbt mit 101 Jahren


Veteran der 101. US-Luftlandedivision stirbt mit 101 Jahren
Veteran der 101. US-Luftlandedivision stirbt mit 101 Jahren / Foto: © AFP/Archiv

Ein früherer Fallschirmjäger der 101. US-Luftlandedivision, der als junger Mann am D-Day teilgenommen hatte, ist im Alter von 101 Jahren gestorben. Tom Rice hatte seinen Sprung vor drei Jahren noch einmal wiederholt.

Textgröße ändern:

In der Nacht zum 6. Juni 1944 war Rice gemeinsam mit seinen Kameraden über der von den Nazis besetzten Normandie abgesprungen. Seine Division hatte die Aufgabe, die Straßen um das Dorf Carentan nahe den Stränden Omaha Beach und Utah Beach abzusichern, wo die Alliierten bei Tagesanbruch landen sollten.

75 Jahre später wiederholte Rice seinen Absprung unter deutlich weniger Geheimhaltung. Bei den Feierlichkeiten zum 75. Jahrestag des D-Days sprang der damals 97-jährige Veteran in einem Tandemsprung nahe Carentan ab. "Es fühlt sich toll an", sagte er nach seiner Landung unter donnerndem Applaus. "Ich möchte gleich wieder hoch und es nochmal tun!"

Am D-Day 1944 waren mehr als 156.000 Soldaten der Alliierten in der Normandie gelandet. Sie kamen größtenteils auf Schiffen, mehr als 20.000 von ihnen sprangen mit Fallschirmen aus Flugzeugen ab.

B.Cooper--TNT

Empfohlen

Iran bekräftigt Vorschlag zur Öffnung der Straße von Hormus binnen sieben Tagen

Die iranische Regierung hat ihren bereits zuvor unterbreiteten Vorschlag an die USA zur Öffnung der Straße von Hormus binnen sieben Tagen bekräftigt. "Die Frist von sieben Tagen beginnt, sobald die Vereinigten Staaten diesen Plan akzeptieren", sagte Außenminister Abbas Araghtschi am Freitag vor Journalisten bei der UNO in New York. Die Entscheidung liege nun in Washington.

Trump postete höchstwahrscheinlich KI-retuschiertes Bild von Xis Staatsbesuch

Ein von US-Präsident Donald Trump veröffentlichtes Foto vom Staatsbesuch seines chinesischen Kollegen Xi Jinping ist nach Ansicht von Fachleuten höchstwahrscheinlich mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz retuschiert worden, um einen unvorteilhaften Gesichtsausdruck zu verändern. Der Datenforensiker Matthew Stamm von der Drexel University sagte der Nachrichtenagentur AFP, das von Trump veröffentlichte Foto, auf dem der Präsident neben Xi während des Überflugs eines Jets salutiert, weise "mit hoher Sicherheit" Spuren auf, "die von generativer KI hinterlassen wurden."

Cambridge-Analytica-Skandal: Facebook-Mutter Meta unterliegt vor US-Gericht

Gut acht Jahre nach dem Cambridge-Analytica-Skandal um den Missbrauch von Facebook-Nutzerdaten hat der Mutterkonzern Meta einen Prozess in den USA verloren. Ein Geschworenengericht in Santa Fe im Bundesstaat New Mexico entschied am Freitag nach Angaben von US-Medien, Meta habe Nutzer über den Schutz ihrer Daten getäuscht. Dem Konzern droht nun eine Geldbuße in Milliardenhöhe.

Putin: Russland bereitet sich nicht auf "irgendeine Art von Kampf mit Europa" vor

Russlands Präsident Wladimir Putin hat beteuert, dass sich sein Land "nicht auf irgendeine Art von Kampf mit Europa" vorbereite. "Viele in Europa sagen, dass sie eine Aggression vonseiten der Russischen Föderation erwarten und dass sie sich deshalb selbst auf Kämpfe, auf einen Krieg mit Russland, vorbereiten müssen", sagte Putin am Freitag vor Journalisten in St. Petersburg. Er wolle jedoch nochmals unterstreichen, dass Russland keine Vorbereitungen für eine solche Aggression treffe.

Textgröße ändern: