The National Times - Bericht: Bundeswehr in Mali derzeit ohne Luftaufklärung

Bericht: Bundeswehr in Mali derzeit ohne Luftaufklärung


Bericht: Bundeswehr in Mali derzeit ohne Luftaufklärung
Bericht: Bundeswehr in Mali derzeit ohne Luftaufklärung / Foto: © AFP/Archiv

Beim Bundeswehr-Einsatz in Mali müssen die deutschen Soldatinnen und Soldaten seit mehr als einem Monat auf die Luftaufklärung per Drohne verzichten. Die Freigabe der malischen Behörden für die Aufklärungsdrohne Heron sei "letztmalig am 11. Oktober erteilt" worden, sagte ein Sprecher des Einsatzführungskommandos den Zeitungen der Mediengruppe Bayern (Mittwochsausgaben). Für kleinere Drohnen gelte ähnliches. "Die bodengestützte Aufklärung findet weiterhin statt, allerdings ohne die unterstützende Aufklärung aus der Luft", sagte der Sprecher weiter.

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Der UN-Einsatz Minusma zur Stabilisierung des westafrikanischen Landes, an dem Deutschland mit bis zu 1400 Soldaten beteiligt ist, ist umstritten. Nach Informationen der Mediengruppe Bayern ist für kommenden Dienstag ein Treffen von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) mit Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) und Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) anberaumt. Dabei solle über die Zukunft des Minusma-Einsatzes und den Verbleib der Bundeswehr in dem Land beraten werden.

Verschiedene Staaten haben sich bereits aus dem UN-Einsatz zurückgezogen. Am Montag kündigte Großbritannien den Abzug seiner Minusma-Truppen an.

In Mali ist seit vergangenem Jahr eine Militärregierung an der Macht, die enge Beziehungen zu Russland pflegt. Rund tausend russische Söldner sollen sich in dem Land aufhalten. Die Arbeit der UN-Truppen gestaltet sich unter der herrschenden Militärjunta als schwierig. Derzeit müssen alle Flüge, sei es von Transportflugzeugen, -helikoptern oder eben Drohnen, von der malischen Regierung im Voraus freigegeben werden.

T.Hancock--TNT

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