The National Times - Kopf-an-Kopf-Rennen bei vorgezogener Parlamentswahl in Dänemark erwartet

Kopf-an-Kopf-Rennen bei vorgezogener Parlamentswahl in Dänemark erwartet


Kopf-an-Kopf-Rennen bei vorgezogener Parlamentswahl in Dänemark erwartet
Kopf-an-Kopf-Rennen bei vorgezogener Parlamentswahl in Dänemark erwartet / Foto: © Ritzau Scanpix/AFP/Archiv

Die Dänen wählen am Dienstag vorzeitig ein neues Parlament. Regierungschefin Mette Frederiksen muss dabei um ihre Wiederwahl bangen. Umfragen sagen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den von ihr geführten Sozialdemokraten und einem Bündnis aus rechten und ultrarechten Parteien voraus.

Textgröße ändern:

Frederiksens "roter Block" kann demnach mit rund 49 Prozent der Stimmen und somit 85 Sitzen rechnen. Der "blaue Block" aus Liberalen, Konservativen und drei rechtspopulistischen Parteien liegt bei rund 41 Prozent und 72 Sitzen. Für eine Regierungsbildung ist eine Mehrheit von 90 Sitzen im 179 Sitze zählenden Parlament nötig. Königsmacher könnte die neue Moderaten-Partei von Fredriksens Vorgänger Lars Lokke Rasmussen sein - Umfragen sehen den früheren liberalen Ministerpräsidenten bei rund zehn Prozent der Stimmen und 18 Sitzen.

D.S.Robertson--TNT

Empfohlen

Friedensorganisation: Bundesregierung konterkariert Ziel einer atomwaffenfreien Welt

Die Bundesregierung untergräbt laut der Friedensorganisation Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) das Ziel einer atomwaffenfreien Welt. "Statt auf eine Eindämmung des Vernichtungsrisikos zu setzen, beteiligt sich die Bundesregierung an nuklearer Eskalation durch die Modernisierung ihrer Atombomber und Bestrebungen hin zu einer Teilhabe an der französischen Atombombe", erklärte der IPPNW-Vorsitzende Lars Pohlmeier am Freitag anlässlich des internationalen Tags für die Abschaffung der Atomwaffen am Samstag.

Mehr als hunderttausend Studierende warten auf Wohnheimplätze in Deutschland

Mehr als hunderttausend Studierende warten derzeit in Deutschland auf Wohnheimplätze. Wie das Deutsche Studierendenwerk (DSW) am Freitag in Berlin mitteilte, waren Mitte September allein in München und Aachen noch jeweils mehr als zehntausend Wartende zu verzeichnen. Grund für die extrem langen Wartelisten für die Wohnheimplätze der Studierendenwerke sei der hohe Kostendruck bei den Mieten, erklärte der DSW-Vorstandsvorsitzende Matthias Anbuhl.

Zentralratspräsident Schuster für Prüfung der Beobachtung der Berliner Linken

Der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, hat sich für die Prüfung der Beobachtung der Berliner Linken durch den Verfassungsschutz ausgesprochen. Er halte dies "generell für richtig und wichtig, wenn in Parteien extremistische Einstellungen geäußert werden und dies zum Teil auch unwidersprochen geschieht", sagte Schuster in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP in Berlin. Er äußerte dabei Zweifel, dass die Berliner Linke ein verlässlicher Partner im Kampf gegen Antisemitismus sein könne.

Kreml: EU-Sanktionen gegen Journalistin Fedorova sind "rechtswidrig"

Die russische Regierung hat die EU-Sanktionen gegen die ehemalige Chefredakteurin des russischen Staatssenders RT Frankreich, Xenia Fedorova, als "rechtswidrig" kritisiert. Bei der Entscheidung, Fedorova auf die EU-Sanktionsliste zu setzen, handele es sich um "die Verfolgung einer Medienvertreterin", erklärte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Freitag. "Medien werden ganz offen unter Druck gesetzt", fügte er hinzu.

Textgröße ändern: