The National Times - Nur wenig Zulauf zu "GenZ"-Protesten: Bisher friedlicher Verlauf

Nur wenig Zulauf zu "GenZ"-Protesten: Bisher friedlicher Verlauf


Nur wenig Zulauf zu "GenZ"-Protesten: Bisher friedlicher Verlauf
Nur wenig Zulauf zu "GenZ"-Protesten: Bisher friedlicher Verlauf / Foto: © AFP

Die bundesweiten Jugendproteste der Gruppierung "GenZ regelt" in Deutschland sind am Samstagnachmittag mit deutlich weniger Teilnehmern als von den Organisatoren erwartet gestartet. Dabei blieb es an den Veranstaltungsorten mit den größten prognostizierten Teilnehmerzahlen zunächst überall friedlich, wie die Polizei mitteilte.

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In Köln sagte eine Polizeisprecherin, die Teilnehmerzahl der dortigen Proteste liege "deutlich" unter den von den Organisatoren angemeldeten 15.000 Teilnehmern. Genaue Angaben zu Teilnehmerzahlen mache die Kölner Polizei nicht. In Berlin meldete die Polizei zunächst 2700 Teilnehmer, in München 1800 Teilnehmer, in Frankfurt am Main rund tausend Teilnehmer. Diese vier Städte galten als die mit den größten Anmeldezahlen - auf der Homepage der Organisatoren hatten sich dort insgesamt mehr als 50.000 Menschen angemeldet.

In den vier Städten verlief alles friedlich, es gab keinerlei Zwischenfälle, so die Polizei. In den vier Großstädten Berlin, Köln, Frankfurt und München veranstaltet "GenZ regelt" eigene Kundgebungen für bessere Bildung und ein bezahlbares Leben, in 30 weiteren Städten können sich Interessenten örtlichen Initiativen anschließen. Deutschlandweit hatten fast 180.000 Menschen bundesweit für die Demos zugesagt.

"GenZ" bezeichnet in etwa die Altersgruppe der Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis Ende 20. Die Initiatoren fordern von der Politik ein stärkeres Eintreten für die Belange junger Menschen. Im Vorfeld hatten die deutschen Sicherheitsbehörden vor einer möglichen Unterwanderung etwa durch linksextreme Kräfte gewarnt.

Am Samstag begannen auch in Frankreich erneut Demonstrationen gegen gestiegene Lebenshaltungskosten und Missstände im Bildungssystem. In den vergangenen Wochen waren bei Protesten dort hunderttausende Menschen auf die Straße gegangen. Vor zwei Wochen kam es dabei zu massiven Ausschreitungen. Am vergangenen Wochenende kam es am Rande der Proteste erneut zu Gewalt, allerdings in einem deutlich geringeren Ausmaß.

C.Stevenson--TNT

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