The National Times - Angespannte Lieferketten: Friedrich Merz wirbt in Südkorea um verlässliche Partner

Angespannte Lieferketten: Friedrich Merz wirbt in Südkorea um verlässliche Partner


Angespannte Lieferketten: Friedrich Merz wirbt in Südkorea um verlässliche Partner
Angespannte Lieferketten: Friedrich Merz wirbt in Südkorea um verlässliche Partner / Foto: © AFP

Südkorea und Deutschland sollen sich laut Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) gemeinsam für die Entwicklung von Zukunftstechnologien und den Schutz kritischer Lieferketten einsetzen. Dies teilte Merz am Freitag zur Eröffnung der 19. Asien-Pazifik-Konferenz der Deutschen Wirtschaft in Seoul mit. Gemeinsam stünden die beiden Staaten einer autokratischen Machtpolitik sowie der Verletzung internationalen Völkerrechts entgegen. Die dynamische geopolitische Lage lasse gleichgesinnten Staaten die Möglichkeit, näher zusammenzurücken und widerstandsfähige Partnerschaften zu bilden.

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Während seiner Eröffnungsrede verwies Merz etwa auf den Krieg in der Ukraine, Konflikte im Nahen Osten und die Anfälligkeit maritimer Handelsrouten. Diese belasteten die globalen Lieferketten, Energieversorgung und Unternehmensinvestitionen weltweit. Gleichzeitig lieferten sich die USA und China ein Rennen um Rohmaterialien und Technologien, das die Spielregeln des Welthandels grundlegend verändere.

Südkorea und andere verlässliche Partner sollen laut Merz dabei helfen, wirtschaftliche Risiken abzumildern. Ziel sei eine Diversifizierung: "Unser Ziel ist es wirtschaftliche Stärke, Stabilität und Handlungsfreiheit zu erhalten." Staaten, die ich aus ihren Partnerschaften zurückziehen riskierten dadurch auch ihre Sicherheit, Wohlstand und innovative Kraft.

Merz forderte die Staaten der Asien-Pazifik-Region dazu auf, sich einem offenen und regelbasiertem Handel anzuschließen. Vor diesem Hintergrund verwies Merz auf das Korean-German High-Tech Framework Abkommen, dass während des Aufenthalts des Kanzlers in Südkorea beschlossen wurde. Dieses solle die Grundlage für eine bessere Zusammenarbeit in den Bereichen Mikroelektronik, industrielle KI und Robotik liefern. Insbesondere der Einsatz von Künstlicher Intelligenz sei für die Wettbewerbsfähigkeit in Zukunft entscheidend.

S.Arnold--TNT

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