The National Times - Ukrainischer Präsident Selenskyj wird in Hessen mit Medaille geehrt

Ukrainischer Präsident Selenskyj wird in Hessen mit Medaille geehrt


Ukrainischer Präsident Selenskyj wird in Hessen mit Medaille geehrt
Ukrainischer Präsident Selenskyj wird in Hessen mit Medaille geehrt / Foto: © AFP/Archiv

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wird in Hessen mit der höchsten Auszeichnung des Landes geehrt. Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) würdigte Selenskyj am Mittwoch in Wiesbaden als "eine der herausragenden internationalen politischen Persönlichkeiten der Gegenwart". Die Verleihung der Wilhelm-Leuschner-Medaille ist für den 1. Dezember geplant.

Textgröße ändern:

Selenskyjs unermüdlicher Einsatz für die territoriale Integrität der Ukraine habe ihn über Europa hinaus zu einer "Symbolfigur im Kampf gegen militärische Aggression" werden lassen, fügte Rhein hinzu. Die Auszeichnung gehe gleichzeitig auch an das ukrainische Volk, das unter Selenskyjs Führung als Opfer des russischen Angriffskrieges die Souveränität seines Landes und die europäischen Werte verteidige.

Der ukrainische Präsident habe sich "in herausragender Weise" für die Verteidigung seines Landes eingesetzt. Sein Beispiel zeige, dass Freiheit und demokratische Selbstbestimmung nicht selbstverständlich seien. "Oft braucht es persönlichen Mut und die Bereitschaft, politische Verantwortung zu übernehmen, um selbstbestimmt und in Freiheit zu leben", erklärte Rhein.

Der hessische Sozialdemokrat und Gewerkschafter Leuschner war ein Widerstandskämpfer gegen das Naziregime. Rund zwei Monate nach dem gescheiterten Attentat auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 wurde er in Berlin hingerichtet. Mit der nach ihm benannten Auszeichnung ehrt das Land Hessen Menschen, die sich im Sinne Leuschners hervorragende Verdienste um die demokratische Gesellschaft erworben haben.

G.Waters--TNT

Empfohlen

Merz: Deutschland wird Rüstungskooperation mit Japan verstärken - Kampfjetbau ausloten

Deutschland will nach den Worten von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) die Rüstungskooperation mit Japan verstärken. Merz nannte am Mittwoch bei einer Pressekonferenz mit der japanischen Regierungschefin Sanae Takaichi in Tokio etwa "gemeinsame Entwicklungen für eine innovative Verteidigung der Zukunft". Beide Länder wollen Merz zufolge auch "ausloten, ob eine Zusammenarbeit im Kampfflugzeugbau möglich ist". Ein entsprechender Prüfauftrag sei "vorbereitet".

Nach Ausschreitungen in Frankreich: Randalierer sollen für Schäden zahlen

Vor dem Hintergrund der jüngsten Ausschreitungen in Frankreich sollen Randalierer und Mitläufer künftig für die entstandenen Schäden aufkommen. Der mehrheitlich rechte Senat verabschiedete einen entsprechenden Gesetzesvorschlag in der Nacht zu Mittwoch mit 229 zu 105 Stimmen. Für das Begleichen der Kosten sollen auch Sozialleistungen herangezogen werden können.

Polizei schießt bei Übung auf Bundeswehrsoldaten: Ermittlungen eingestellt

Nach den Schüssen von Polizisten auf Soldaten bei einer Bundeswehrübung in Bayern vor einem Jahr hat die Staatsanwaltschaft Landshut die Ermittlungen gegen die Polizeibeamten eingestellt. Es habe kein strafbares Verhalten gegeben, weder bei der Polizei noch auf Seiten der Streitkräfte, teilten das bayerische Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit.

Israels Wahlbehörde: Netanjahus Block führt nach Auszählung von zwei Dritteln der Stimmen

Bei der Parlamentswahl in Israel liegt nach Auszählung von zwei Dritteln aller Stimmzettel offiziellen Angaben zufolge der Block von Regierungschef Benjamin Netanjahu weiter vor dem Block der Opposition - verfehlt jedoch eine Mehrheit im Parlament. Nach Angaben der israelischen Wahlkommission vom Mittwoch kommen Netanjahus Likud-Partei und ihre Verbündeten nach Auszählung von rund 66 Prozent der Stimmzettel auf 54 der 120 Sitze im Parlament.

Textgröße ändern: