The National Times - Kurz vor Midterms: Rubio begleitet Trump bei Wahlkampfauftritt in Texas

Kurz vor Midterms: Rubio begleitet Trump bei Wahlkampfauftritt in Texas


Kurz vor Midterms: Rubio begleitet Trump bei Wahlkampfauftritt in Texas
Kurz vor Midterms: Rubio begleitet Trump bei Wahlkampfauftritt in Texas / Foto: © AFP

Wenige Tage vor den Zwischenwahlen zum US-Kongress am 3. November hat sich Außenminister Marco Rubio einem Wahlkampfauftritt von Präsident Donald Trump angeschlossen - was bisher eher selten vorkam. Gemeinsam besuchten die beiden republikanischen Politiker am Dienstag zunächst einen mit venezolanischem Rohöl beladenen Öltanker im Bundesstaat Texas. Anschließend holte Trump Rubio in der Hafenstadt Corpus Christi mit den Worten auf die Bühne: "Er ist so beliebt."

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"Wir lieben Marco", fügte Trump hinzu. Dabei forderte er Rubio auf, sich zu ihm ans Rednerpult zu gesellen, während die Menge dessen Namen skandierte.

Rubio und Vizepräsident JD Vance gelten als aussichtsreiche Kandidaten der Republikanischen Partei für die Ära nach Trump bei der Präsidentschaftswahl 2028. Während Vance in den vergangenen Wochen durch das ganze Land tourte, um im Vorfeld der Midterms Anhänger zu mobilisieren, gilt es für den Außenminister als höchst ungewöhnlich, an derartigen innenpolitischen Wahlkampfaktivitäten teilzunehmen.

Ein Vertreter des Außenministeriums erklärte, Rubio reise in seiner Eigenschaft als Nationaler Sicherheitsberater gemeinsam mit Trump. Rubio müsse mit dem Präsidenten "verschiedene Themen" besprechen, sagte der Beamte. Da der Präsident viel unterwegs sei, biete ihm der gemeinsame Flug "die Gelegenheit, diese Punkte mit ihm zu erörtern".

Bei den Kongress-Zwischenwahlen in zehn Tagen werden alle 435 Abgeordneten des Repräsentantenhauses und 35 der 100 Senatoren neu gewählt. Die oppositionellen Demokraten hoffen, Trumps Republikanern die Mehrheit in beiden Kongresskammern entreißen zu können.

Insbesondere beim Repräsentantenhaus haben sie gute Chancen. Die US-Wähler nutzen die Midterms traditionell dazu, die Partei des Präsidenten abzustrafen. Trump kommt zudem in Umfragen auf historisch schlechte Zustimmungswerte, unter anderem wegen steigender Lebenshaltungskosten und des in der Bevölkerung unbeliebten Iran-Kriegs.

I.Paterson--TNT

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