The National Times - Trump erwägt Umzug des Pressekorps im Weißen Haus

Trump erwägt Umzug des Pressekorps im Weißen Haus


Trump erwägt Umzug des Pressekorps im Weißen Haus
Trump erwägt Umzug des Pressekorps im Weißen Haus

US-Präsident Donald Trump weist einen Bericht über die Wiederherstellung eines historischen Schwimmbeckens zurück, droht akkreditierten Journalisten aber mit einem Umzug.

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US-Präsident Donald Trump erwägt, das im Weißen Haus akkreditierte Pressekorps an einen anderen Ort zu verlegen. In einem Beitrag in sozialen Medien reagierte er auf einen Bericht über angebliche Pläne für den heutigen Presseraum.

Trump bestritt, den James S. Brady Press Briefing Room abschaffen zu wollen, um dort ein historisches Schwimmbecken wiederherzustellen. Er habe nie an etwas derartiges gedacht. Zugleich schrieb er, er könne die von ihm als Fake News bezeichneten Medien an einen weniger störenden Ort verlegen.

Die New York Times hatte am Dienstag berichtet, Trump habe seine damalige Sprecherin Karoline Leavitt im August gedrängt, Pressekonferenzen aus dem Brady-Presseraum zu verlegen. Dem Bericht zufolge soll er Interesse daran gehabt haben, das frühere Therapiebecken wiederherzustellen.

Das Becken war während der Amtszeit von Präsident Franklin D. Roosevelt installiert worden. Unter Richard Nixon wurde es überbaut und der Raum für Pressekonferenzen eingerichtet.

Trump wirft amerikanischen Medien regelmäßig unfaire Berichterstattung vor. Im vergangenen Monat verloren Journalisten von CNN, MS NOW und Politico zeitweise ihren Zugang zum Gelände des Weißen Hauses. Politico gehört wie WELT zum Axel-Springer-Konzern.

Ein Bundesrichter ordnete vorläufig an, den Zugang wiederherzustellen, und bewertete den Ausschluss als wahrscheinlich verfassungswidrig. Die betroffenen Reporter durften daraufhin zurückkehren. Die US-Regierung geht juristisch weiter gegen die Entscheidung vor.

F.Harris--TNT

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