The National Times - Selenskyj bittet Bundestag um Zustimmung zu Waffen-Antrag

Selenskyj bittet Bundestag um Zustimmung zu Waffen-Antrag


Selenskyj bittet Bundestag um Zustimmung zu Waffen-Antrag
Selenskyj bittet Bundestag um Zustimmung zu Waffen-Antrag / Foto: © AFP/Archiv

Die Unionsfraktion bringt am Donnerstag einen Antrag auf Lieferung von Kampfpanzern an die Ukraine ins Plenum des Bundestags ein - und bekommt dafür Unterstützung vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Selenskyj bat die Abgeordneten am Mittwoch in einem Interview mit Bild TV um Zustimmung: "Gebt uns diese Waffen!", sagte er. "Für uns bedeuten Kampfpanzer heute, dass mehr Menschenleben gerettet werden können."

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Es gehe nicht nur um Panzer, sondern auch um gepanzerte Fahrzeuge sowie Luftabwehrsysteme, fügte der ukrainische Präsident hinzu. "Wir bitten darum, das zu bekommen."

In dem Bundestagsantrag fordern CDU/CSU de Bundesregierung auf, umgehend die Genehmigung "für die Ausfuhr von Kampf-, Schützen- und Transportpanzern aus Industriebeständen an die Ukraine" zu erteilen. Darüber hinaus müsse die Regierung "schwere Waffen, insbesondere gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und mehr weitreichende Artillerie, auch aus den Beständen der Bundeswehr an die Ukraine" liefern, heißt es in der Vorlage.

Der Antrag soll am Donnerstagnachmittag vom Bundestag beraten werden. Am Mittwoch war noch unklar, ob im Anschluss darüber abgestimmt wird oder ob er zur weiteren Beratung in die Ausschüsse verwiesen wird.

Präsident Selenskyj wandte sich in dem Interview mit Bild TV gegen die Position der Bundesregierung, in der Frage der Panzerlieferungen nicht im Alleingang handeln zu wollen. "Sie sind ein unabhängiger Staat", sagte er an die Regierung gerichtet. "Wenn Sie uns diese Waffen nicht geben wollen, dann nichts für ungut, Sie haben Ihre Meinung", fügte er hinzu. Deutschland dürfe sich aber nicht hinter den Partnerländern verstecken: "Jeder soll für sich selber Verantwortung übernehmen."

P.Murphy--TNT

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