The National Times - Selenskyj: Ukraine muss an möglichem Treffen von Putin, Trump und Xi teilnehmen

Selenskyj: Ukraine muss an möglichem Treffen von Putin, Trump und Xi teilnehmen


Selenskyj: Ukraine muss an möglichem Treffen von Putin, Trump und Xi teilnehmen
Selenskyj: Ukraine muss an möglichem Treffen von Putin, Trump und Xi teilnehmen / Foto: © AFP

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat eine Teilnahme seines Landes an einem möglichen Gipfeltreffen von US-Präsident Donald Trump, dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und Chinas Staatschef Xi Jinping gefordert. Gespräche über die Zukunft der Ukraine seien "nur akzeptabel, wenn wir am Verhandlungstisch sitzen", sagte Selenskyj am Dienstag bei einem Besuch in der norwegischen Hauptstadt Oslo. Das sei "absolut klar".

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Putin strebt laut einem US-Zeitungsbericht ein Treffen mit Trump und Xi am Rande des Gipfels der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) am 18. und 19. November im chinesischen Shenzhen an. Trump hatte sich am Montag offen für einen solchen Dreiergipfel gezeigt: "Ich würde es tun", sagte der US-Präsident vor Journalisten in Washington. Vereinbart sei das Treffen aber noch nicht.

Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha hat gewarnt, ein solches Dreiertreffen würde lediglich Putin "ermutigen, diesen Krieg fortzusetzen".

Selenskyj reiste am Dienstag nach Oslo, um dort mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff über diplomatische Auswege aus dem Ukraine-Krieg und die Unterstützung der USA zu beraten. Am Abend sagte der ukrainische Präsident, die USA würden wieder Geheimdienstinformationen über russische Angriffe mit der Ukraine teilen. "Wir sind dankbar dafür, dass die Geheimdienstarbeit funktioniert", sagte Selenskyj. "Ich spreche über Frühwarnungen, was für unsere Bevölkerung sehr wichtig ist, für Kinder, Erwachsene, Zivilisten."

Die Beziehungen zwischen Kiew und Washington hatten sich in den vergangenen Wochen stark verschlechtert. So hatte Trump geplante Sanktionen gegen Russland ausgesetzt und stattdessen ein Abkommen mit Moskau über die Lieferung von Diesel-Kraftstoff geschlossen.

Selenskyj hatte den USA zudem vorgeworfen, wichtige Geheimdienstinformationen zurückzuhalten und die Lieferung von Luftabwehrwaffen zu verzögern. Außerdem klagte er über eine Drosselung der Satelliten-Kommunikationsdienste Starlink und Starshield, die eine wichtige Rolle bei der Abstimmung der ukrainischen Armee, dem Einsatz von Drohnen und deren Abwehr spielen.

T.Bennett--TNT

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