The National Times - Jahrestag des Hamas-Überfalls: New Yorks Bürgermeister wirft Israel "Genozid" vor

Jahrestag des Hamas-Überfalls: New Yorks Bürgermeister wirft Israel "Genozid" vor


Jahrestag des Hamas-Überfalls: New Yorks Bürgermeister wirft Israel "Genozid" vor
Jahrestag des Hamas-Überfalls: New Yorks Bürgermeister wirft Israel "Genozid" vor / Foto: © AFP

Anlässlich des dritten Jahrestags des Hamas-Überfalls auf Israel hat der linksgerichtete New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani der israelischen Regierung einen "Genozid im Gazastreifen" vorgeworfen. Mamdani kritisierte am Mittwoch unter Verweis auf US-Waffenlieferungen an Israel zudem, dass "unsere Steuergelder diese Kriegsverbrechen finanzieren". Der 34-Jährige ist seit Januar als erster Muslim Stadtoberhaupt in New York.

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Mamdani erklärte, der 7. Oktober sei "zutiefst schmerzhaft für so viele New Yorkerinnen und New Yorker". Einerseits markiere er drei Jahre seit den "entsetzlichen Kriegsverbrechen der Hamas" gegen Israel mit mehr als 1200 Toten und 251 Verschleppten. Zum anderen setze sich das Leid durch "den verheerenden, andauernden Völkermord" Israels in Gaza fort, bei dem mehr als 74.000 Palästinenser getötet worden seien.

"Drei Jahre später müssen wir es ablehnen, eine Welt zu akzeptieren, in der Besatzung und Apartheid fortbestehen, in der Kriegsverbrechen ungestraft bleiben und unsere Bundesregierung mit jeder Waffenlieferung ihre Mitschuld fortsetzt", schloss Mamdani.

Der New Yorker Bürgermeister hatte den israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu in vorherigen Äußerungen einen "Kriegsverbrecher" und "Architekten eines Genozids" genannt. Netanjahu wirft Mamdani seinerseits Antisemitismus vor. Bei der UN-Generaldebatte Ende September sagte Netanjahu zudem, "zahlreiche Juden" in New York fühlten sich unter dem muslimischen Bürgermeister nicht mehr in Sicherheit.

Als Reaktion auf solche Vorwürfe kündigte Mamdani Ende September neue Maßnahmen gegen Antisemitismus an. New York hat die größte jüdische städtische Gemeinde außerhalb von Israel weltweit. Dort leben rund 960.000 Jüdinnen und Juden, das entspricht rund zwölf Prozent der Bevölkerung.

P.Sinclair--TNT

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