The National Times - Mindestens eine Tote bei russischem Angriff auf Akademie der Wissenschaften in Kiew

Mindestens eine Tote bei russischem Angriff auf Akademie der Wissenschaften in Kiew


Mindestens eine Tote bei russischem Angriff auf Akademie der Wissenschaften in Kiew
Mindestens eine Tote bei russischem Angriff auf Akademie der Wissenschaften in Kiew / Foto: © AFP

Bei einem russischen Drohnenangriff auf die Akademie der Wissenschaften im Zentrum der ukrainischen Hauptstadt Kiew ist mindestens ein Mensch getötet worden. Eine Frau sei tot geborgen worden, erklärte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Sechs weitere Menschen seien verletzt worden. "Einsatzkräfte löschen das Feuer und suchen nach Menschen, die möglicherweise noch im Gebäude eingeschlossen sind", fügte er hinzu.

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Videos in Onlinediensten zeigten dichten Rauch, der aus den Fenstern des Gebäudes drang, während die Feuerwehr versuchte, die Flammen zu löschen. Menschen drängten sich in den Fensterstöcken, um den Flammen und dem Rauch zu entkommen. Auf der Straße vor dem Gebäudekomplex brannten mehrere Autos.

Das Zentrum von Kiew, in dem die Akademie der Wissenschaften liegt, ist normalerweise gut vor russischen Angriffen geschützt. In nächster Nähe befindet sich auch die Nationaloper, mehrere Regierungsgebäude und die deutsche Botschaft.

Die Akademie der Wissenschaften in Kiew verurteilte den Angriff als "russischen Terror" und "Barbarei". Die Attacke habe sich gegen "friedliche Menschen, die einfach nur an ihren Arbeitsplätzen waren" sowie "die ukrainische Wissenschaft, Bildung und Kultur" gerichtet.

Selenskyj berichtete von einem weiteren russischen Angriff, bei dem in der Stadt Dnipro im Zentrum der Ukraine ein Bürogebäude getroffen worden sei. Nach Angaben von Gouverneur Oleksandr Hanscha wurden dabei mindestens vier Menschen getötet und dutzende weitere verletzt. Einen weiteren Toten gab es ihm zufolge bei einer Attacke in der nahe gelegenen Stadt Synelnykowe. In der ostukrainischen Metropole Charkiw wurden nach Angaben von Gouverneur Oleh Synehubow unterdessen mindestens 38 Menschen bei einem russischen Angriff verletzt.

Nach ukrainischen Angaben hat die russische Armee zuletzt verstärkt kulturelle Einrichtungen, Regierungs- und Geschäftsgebäude sowie Schulen ins Visier genommen. Anfang September hatte eine Drohne das Hauptquartier des ukrainischen Geheimdienstes SBU getroffen. Dabei setzt Moskau offenbar verstärkt auf neuartige Drohnen, die schneller fliegen und schwieriger abzufangen sind. Laut Experten sind in ihnen Triebwerke aus chinesischer Produktion verbaut.

L.A.Adams--TNT

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