The National Times - Schwesig attackiert Merz: Mit dem Finger auf andere zeigen reicht nicht aus

Schwesig attackiert Merz: Mit dem Finger auf andere zeigen reicht nicht aus


Schwesig attackiert Merz: Mit dem Finger auf andere zeigen reicht nicht aus
Schwesig attackiert Merz: Mit dem Finger auf andere zeigen reicht nicht aus / Foto: © AFP

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat nach den Wahlen in ihrem Bundesland Kanzler Friedrich Merz (CDU) mit scharfen Worten angegriffen. Ein Bundeskanzler, der nur noch über fünf Prozent Zustimmung in ihrem Bundesland verfüge, "sollte sich selbst kritisch fragen, was er vielleicht bisher falsch gemacht hat", sagte sie am Montag in Berlin. "Einfach nur mit dem Finger auf andere zeigen, reicht nicht aus."

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Die CDU war bei der Wahl am Sonntag mit 4,9 Prozent aus dem Landtag geflogen. Die Union hatte dafür auch den Wahlkampf von Schwesig verantwortlich gemacht, der sich vor allem zum Schluss auf das Kopf-an-Kopf-Rennen mit der AfD konzentrierte. Schwesig gelang damit eine fulminante Aufholjagd, die AfD wurde aber dennoch stärkste Kraft.

"Ich habe mich daran gewöhnt, dass das Programm der CDU ist: 'Schwesig ist Schuld'", sagte die SPD-Spitzenkandidatin weiter. Sie rate aber dem Kanzler, "wenn er wieder Vertrauen zurückgewinnen will", sich mit der Lage vor Ort auseinanderzusetzen, sagte Schwesig. Merz schätze nicht nur die Lage in Mecklenburg-Vorpommern falsch ein, "er schätzt offensichtlich auch die Lage seiner eigenen Partei falsch ein". Die SPD in Mecklenburg-Vorpommern habe "das gemacht, was notwendig war".

A.M.Murray--TNT

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