The National Times - China wirft USA zehntausende Cyberangriffe vor

China wirft USA zehntausende Cyberangriffe vor


China wirft USA zehntausende Cyberangriffe vor
China wirft USA zehntausende Cyberangriffe vor / Foto: © AFP/Archiv

China hat den USA vorgeworfen, mit Hilfe von "zehntausenden Cyberangriffen" in den vergangenen Jahren eine Unzahl von sensiblen Daten gestohlen zu haben. Laut einem am Montag veröffentlichten Bericht des zuständigen chinesischen Abwehrzentrums drangen Experten des US-Geheimdienstes NSA vor allem in die Netzwerke der auf Luft- und Raumfahrtforschung spezialisierten Polytechnischen Universität in Xi'an ein und stahlen insgesamt 140 Gigabyte an sensiblen Daten, darunter auch Passwörter.

Textgröße ändern:

Mit der Unterstützung von Hackergruppen aus Europa und Südasien sei das NSA-Team für Maßgeschneiderte Zugriffsoperationen (TAO) in die Netzwerke der Universität eingedrungen und habe die Kontrolle von zehntausenden Geräten wie Servern und Routern übernommen, hieß es in dem Bericht weiter.

Das chinesische Außenministerium verurteilte die mutmaßlichen Hackerangriffe. Sie stellten eine "ernsthafte Gefährdung der nationalen Sicherheit Chinas und der Sicherheit der Nutzer-Daten" dar, sagte Sprecherin Mao Ning. Sie forderte die USA auf, die "illegalen Handlungen" sofort zu beenden. Der NSA reagierte zunächst nicht auf eine Bitte der Nachrichtenagentur AFP um eine Stellungnahme.

Peking und Washington werfen sich immer wieder gegenseitig Cyberangriffe vor. Im vergangenen Jahr hatten die USA China beschuldigt, für einen massiven Hackerangriff auf die E-Mail-Software von Microsoft verantwortlich zu sein, von dem mindestens 30.000 US-Organisationen betroffen waren. Peking wies die Vorwürfe zurück. Es bezeichnete im Gegenzug Washington als "Weltmeister" der Cyberspionage.

O.Nicholson--TNT

Empfohlen

Chinas Präsident Xi persönlich von Trump zu Staatsbesuch empfangen

Chinas Staatschef Xi Jinping ist zu einem dreitägigen Staatsbesuch in den USA eingetroffen. Bei seiner Ankunft auf dem Militärflughafen Joint Base Andrews südöstlich von Washington wurde er am Mittwoch von US-Präsident Donald Trump persönlich empfangen, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP feststellten. Trump schüttelte zur Begrüßung Xis Hand.

Chinas Präsident Xi zu Staatsbesuch in den USA eingetroffen

Chinas Staatschef Xi Jinping ist zu einem dreitägigen Staatsbesuch in den USA eingetroffen. Xis Flugzeug landete am Mittwoch gegen 23.40 Uhr MESZ auf dem Militärflughafen Joint Base Andrews südöstlich von Washington, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP feststellte. US-Präsident Donald Trump wartete am Flughafen, um Xi als Zeichen der besonderen Ehrerbietung persönlich zu empfangen. Dass der US-Präsident einen ausländischen Staats- oder Regierungschef persönlich am Flughafen empfängt, ist äußerst selten.

USA laden Putin zum G20-Gipfel ein - Russland lehnt Kampfpause in der Ukraine ab

Die USA haben den russischen Präsidenten Wladimir Putin zum G20-Gipfel in Miami im Dezember eingeladen. "Wir hoffen, dass er die Einladung annimmt", sagte US-Außenminister Marco Rubio am Mittwoch am Rande der UN-Generaldebatte in New York. Der russische Außenminister Sergej Lawrow wies nach einem Treffen mit Rubio indes Forderungen nach einer Kampfpause gegen die Ukraine zurück.

Russland will Angriffe auf die Ukraine nicht unterbrechen

Russland will seine Angriffe auf die Ukraine vorerst nicht einstellen. "Wir werden in unserer speziellen Militäroperation keine Pause einlegen", sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Mittwoch bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates in New York. Er nutzte dabei den Begriff, mit dem Russland seinen Angriffskrieg umschreibt.

Textgröße ändern: