The National Times - Medien: Trump machte Assistentin Natalie Harp Geldgeschenk in Höhe von 45.000 Dollar

Medien: Trump machte Assistentin Natalie Harp Geldgeschenk in Höhe von 45.000 Dollar


Medien: Trump machte Assistentin Natalie Harp Geldgeschenk in Höhe von 45.000 Dollar
Medien: Trump machte Assistentin Natalie Harp Geldgeschenk in Höhe von 45.000 Dollar / Foto: © AFP/Archiv

US-Präsident Donald Trump hat seiner persönlichen Assistentin Natalie Harp Medienberichten zufolge ein Geldgeschenk in Höhe von 45.000 Dollar (etwa 38.600 Euro) gemacht. Zwei weitere Mitarbeiterinnen des Weißen Hauses, Margo Martin und Chamberlain Harris, hätten ähnliche Beträge erhalten, berichtete die "Washington Post" am Dienstag (Ortszeit). Die drei Frauen bezeichneten die Zahlungen als "Bargeldgeschenk zu den Feiertagen", meldete die Zeitung unter Berufung auf Unterlagen zur Offenlegung der Finanzen.

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Harp ist in Trumps zweiter Amtszeit fast ständig an seiner Seite. Sie erstellt manchmal Beiträge für Onlinenetzwerke für ihn und druckt Informationen aus, was ihr den Spitznamen "menschlicher Drucker" einbrachte. Sie führt ein tragbares Gerät mit sich, um Dokumente für den US-Präsidenten auf Papier zu bringen.

Einem Jahresbericht an den Kongress zufolge verdient Harp 150.000 Dollar pro Jahr. Das Geldgeschenk entspricht damit rund einem Drittel ihres Jahresgehalts.

Ein Sprecher des Weißen Hauses verteidigte die Geschenke. Der Sprecher verwies auf Trumps "langjährige Praxis, Weihnachtsgeschenke an Menschen in seinem Umfeld zu verteilen, darunter gelegentlich auch an Mitarbeiter und Berater". Die Geschenke stünden in keinem Zusammenhang mit den Aufgaben der Beschenkten und seien daher "nach den einschlägigen rechtlichen und ethischen Standards völlig zulässig".

Harp arbeitete früher als Fernsehmoderatorin. Zuletzt war bekannt geworden, dass Harp zu den wenigen Menschen in Trumps Umfeld gehörte, die mit dem US-Präsidenten heimlich das Flugzeug wechselte, kurz bevor die Präsidentenmaschine Air Force One im Juli vom Nato-Gipfel in Ankara zurückfliegen sollte. Grund für das heimliche Umsteigen von der Air Force One in eine kleinere Militärmaschine war laut Medienberichten eine Morddrohung aus dem Iran gewesen.

In dem kürzlich erschienenen Buch "Regime Change" über das Wirken des US-Präsidenten stellen die Autoren, zwei Journalisten der "New York Times", Harp als sehr loyal gegenüber Trump dar. Sie schreibe ihn "anhimmelnde" Briefe, heißt es in dem Buch. Ein Schreiben habe mit den Worten geendet: "Du bist alles für mich."

W.Baxter--TNT

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