The National Times - Roboter demonstrieren in Warschau für Regulierung von Künstlicher Intelligenz

Roboter demonstrieren in Warschau für Regulierung von Künstlicher Intelligenz


Roboter demonstrieren in Warschau für Regulierung von Künstlicher Intelligenz
Roboter demonstrieren in Warschau für Regulierung von Künstlicher Intelligenz / Foto: © AFP

Ungewöhnlicher Protest in Warschau: Rund 30 Roboter haben am Montag vor dem polnischen Digitalministerium für eine Regulierung von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Arbeitswelt demonstriert. Sie schwenkten Fahnen, "skandierten" Parolen und marschierten im Kreis. Organisiert wurde die Demonstration von der Initiative Democratism, die ihrer Website zufolge eine Debatte darüber anstoßen will, "wie KI und Robotisierung den Arbeitsmarkt betreffen".

Textgröße ändern:

"Die hier anwesenden Roboter sollen zeigen, dass diese Technologie bereits Wirklichkeit ist", sagte der KI-gesteuerte humanoide Roboter Agibot A3. Während der Demonstration menschenähnlicher zweibeiniger Roboter und Hunden ähnelnden vierbeinigen Robotern schallten Parolen wie "Verteidigt Arbeitsplätze", "Es ist Zeit für Regeln" oder "Wartet nicht, reguliert" aus Lautsprechern.

Der Organisator Grzegorz Kulis sagte AFP, die Demonstration solle vor allem auf die Möglichkeit aufmerksam machen, dass Menschen, die geistige Arbeit leisteten, sowohl durch menschenähnliche Roboter und als auch durch KI ersetzt werden könnten. "Wenn wir jetzt nicht reagieren, könnten wir bald ein Problem haben", sagte er und betonte die Notwendigkeit von "Regeln und Regulierung als Schutzschild für Arbeitnehmer".

Polens Präsident Karol Nawrocki hatte im Juli ein Gesetz unterzeichnet, mit dem die KI-Verordnung der EU in die Praxis umgesetzt wird. Es schuf eine nationale Behörde, mit der bereits bestehende EU-Vorschriften durchgesetzt werden können.

R.T.Gilbert--TNT

Empfohlen

Präsidentschaftswahl in Bulgarien begonnen

Die Präsidentschaftswahl in Bulgarien hat begonnen. Die Wahllokale in dem osteuropäischen Land öffneten am Sonntag um 7.00 Uhr (Ortszeit, 6.00 Uhr MEZ) und bleiben bis 20.00 Uhr geöffnet. Der Urnengang ist überschattet von Sicherheitsbedenken nach einer Reihe von Drohnenangriffen auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer.

Fast 1000 Festnahmen bei neuen landesweiten Protesten in Frankreich

Die Proteste in Frankreich gegen hohe Lebenshaltungskostensind trotz Auflagen auch eine Woche nach massiven Gewaltausbrüchen am Rande von Demonstrationen nicht abgerissen. Das Innenministerium sprach am Samstagabend von landesweit 410.000 Teilnehmern, die Gewerkschaft CGT von fast 800.000 Teilnehmern. Laut Innenminister Laurent Nuñezkam es dabei erneut zu Ausschreitungen und Festnahmen. Derweil läutete die rechtspopulistische Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen in der Stadt Orléans ihren Wahlkampf ein.

Israels Armee: Übergänge zum Westjordanland werden am Wahltag geschlossen

Nach dem tödlichen Angriff bewaffneter Palästinenser auf zwei israelische Soldaten im Westjordanland will Israels Regierung das Palästinensergebiet am Wahltag abriegeln. Während des gesamten Wahltages am 27. Oktober würden "sämtliche Landübergänge zum Westjordanland geschlossen", teilte Israels Armee am Sonntag im Onlinedienst Telegram mit. Die politische Führung habe zudem ein Verbot für Ein- und Ausreisen palästinensischer Arbeiter im Westjordanland und im Jordantal einschließlich der Industriezonen genehmigt.

Musk wirft ukrainischem Militär Verstoß gegen Starlink-Nutzungsbedingungen vor

US-Tech-Milliardär Elon Musk hat der ukrainischen Armee vorgeworfen, gegen die Nutzungsbedingungen des von seinem Unternehmen SpaceX bereit gestellten Satelliten-Internetdienstes Starlink verstoßen zu haben. Das ukrainische Militär habe den Dienst "für offensive Drohnenangriffe genutzt, um Menschen zu töten", erklärte Musk am Samstag in seinem Onlinedienst X. Er fügte jedoch an, dass diese Lücke in der vergangenen Woche geschlossen worden sei.

Textgröße ändern: