The National Times - Gedenkort nach CSD-Anschlag: Regenbogenbank in Berliner Tiergarten zerstört

Gedenkort nach CSD-Anschlag: Regenbogenbank in Berliner Tiergarten zerstört


Gedenkort nach CSD-Anschlag: Regenbogenbank in Berliner Tiergarten zerstört
Gedenkort nach CSD-Anschlag: Regenbogenbank in Berliner Tiergarten zerstört / Foto: © AFP/Archiv

Eine Bank in Regenbogenfarben, die im Berliner Tiergarten an den Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day (CSD) erinnern sollte, ist zerstört worden. Das berichtete der Queerbeauftragte des Berliner Senats, Alfonso Pantisano (SPD), am Dienstag auf seinem Instagram-Kanal und postete ein entsprechendes Bild. "Heute Morgen erreicht mich dieses Foto aus dem Berliner Tiergarten - und ich bin gerade wirklich fassungslos", schrieb er.

Textgröße ändern:

"An genau diesem Ort haben wir in den Tagen danach gestanden, geweint, Blumen niedergelegt, Kerzen angezündet und versucht zu begreifen, was da eigentlich passiert ist", erklärte Pantisano. Die Regenbogenbank und ein neu gepflanzter Baum sollten ein Ort zum Innehalten sein, ein Ort der stillen Anteilnahme und ein Zeichen der Solidarität mit der queeren Community. Die Beschädigung des Ortes überschreite für ihn eine Grenze, schrieb Pantisano.

Der Bezirk Mitte hatte die Bank am 6. August aufgestellt und zudem den Baum ersetzt, der nach dem mutmaßlich islamistisch motivierten Anschlag gefällt werden musste. Eineinhalb Wochen zuvor hatte ein 21-Jähriger am Rande der CSD-Veranstaltung einen Lieferwagen in eine Menschenmenge und anschließend gegen einen Baum gesteuert. Danach attackierte er weitere Opfer mit einer Machete. Eine Frau aus Polen wurde getötet, 31 weitere Menschen wurden verletzt. Der Attentäter wurde tags darauf bei einem Polizeieinsatz erschossen.

A.M.Murray--TNT

Empfohlen

Putin empfängt US-Gesandte zu Gesprächen über Ukraine-Krieg

Russlands Präsident Wladimir Putin ist am Samstag in Moskau mit den US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner zusammengetroffen, die US-Präsident Donald Trump zufolge einen Vorschlag zur Beendigung des Ukraine-Konflikts unterbreiten sollten. Am Sonntag sollen Witkoff und Kushner erstmals als Vermittler in die ukrainische Hauptstadt Kiew reisen. Russland und die Ukraine sicherten jeweils zu, wegen der Gespräche drei Tage lang auf Angriffe auf die Hauptstadt des anderen zu verzichten.

Russisches Fernsehen: Putin empfängt US-Gesandte zu Gesprächen über Ukraine-Krieg

Der russische Präsident Wladimir Putin ist am Samstag in Moskau mit den US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner zu Gesprächen über eine Beendigung des seit über vier Jahren anhaltenden Ukraine-Krieges zusammengetroffen. "Die Situation ist natürlich nicht einfach", sagte Putin den US-Gesandten in einem vom russischen Staatsfernsehen übertragenen Video. Witkoff und Kushner werden anschließend zu Gesprächen in der ukrainischen Hauptstadt Kiew erwartet.

Vor der Wahl: Tausende Menschen feiern Demokratiefest in Magdeburg

Tausende Menschen haben am Tag vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt in der Hauptstadt Magdeburg ein Demokratiefestival gefeiert. Auf dem Domplatz versammelten sich nach Angaben eines Polizeisprechers am Samstag rund 8000 Menschen. Das Bündnis "Sachsen-Anhalt weltoffen" teilte mit, mehr als 15.000 Menschen seien dem Aufruf gefolgt und hätten ein "Zeichen für Demokratie und Zusammenhalt" gesetzt. In den Umfragen führt die vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestufte AfD deutlich.

US-Militär: Drei iranische Öltanker der iranischen Revolutionsgarden zerstört

Die US-Armee hat nach eigenen Angaben am Samstag drei iranische Öltanker mit Verbindungen zu den iranischen Revolutionsgarden zerstört. Wie das US-Zentralkommando Centcom im Onlinedienst X mitteilte, schossen die Revolutionsgarden (IRGC) Raketen auf zwei Schiffe der US-Marine ab, die in internationalen Gewässern auf Patrouille gewesen seien. Daraufhin hätten die USA einen iranischen Tanker im Golf von Oman "vollständig" zerstört, zwei weitere Schiffe seien nahe der Insel Charg und nahe Jask "dauerhaft außer Gefecht gesetzt" worden.

Textgröße ändern: