The National Times - Bundesaußenminister Wadephul zu Besuch nach Tunesien aufgebrochen

Bundesaußenminister Wadephul zu Besuch nach Tunesien aufgebrochen


Bundesaußenminister Wadephul zu Besuch nach Tunesien aufgebrochen
Bundesaußenminister Wadephul zu Besuch nach Tunesien aufgebrochen / Foto: © POOL/AFP/Archiv

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) ist zu einem Besuch in den nordafrikanischen Mittelmeeranrainern Tunesien und Algerien aufgebrochen. "Mit Tunesien und Algerien teilen wir zentrale wirtschaftliche und sicherheitspolitische Anliegen", erklärte Wadephul am Montagmorgen vor seinem Abflug in Berlin. "Gemeinsam können wir das Mittelmeer zu einem Raum der Stärke zwischen unseren Kontinenten machen", fügte er hinzu.

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Zunächst sind in Tunis Gespräche mit seinem Kollegen Mohamed Nafti geplant sowie Treffen mit Vertretern deutscher Unternehmen im Land und tunesischer Start-ups. Wadephul betonte vor seinem Abflug die engen wirtschaftlichen Verbindungen zwischen Deutschland und Tunesien. "Für unsere Industrie - vor allem die Autoindustrie - sind widerstandsfähige Lieferbeziehungen zu Tunesien heute zentral", erklärte er. Für Tunesien sei Deutschland der drittwichtigste Exportmarkt. Außerdem studieren Wadephul zufolge rund 7500 Tunesierinnen und Tunesier an deutschen Hochschulen.

Nach seinem Aufenthalt in Tunesien reist Wadephul weiter nach Algerien. Dort ist ebenfalls ein Treffen mit dem Außenminister geplant. Außerdem wird Wadephul von Präsident Abdelmadjid Tebboune empfangen, der erst im Juli Berlin besuchte.

Vor seiner Abreise bezeichnete Wadephul Algerien als "strategischen Partner in der Energie- und auch in der Sicherheitspolitik". Das nordafrikanische Land sei bereits heute einer der wichtigsten Gaslieferanten für die EU. "Als zukünftiger Lieferant mit riesigem Potenzial für die Produktion von grünem Wasserstoff wird Algeriens Bedeutung noch einmal zunehmen", erklärte der Bundesaußenminister.

Der Außenminister wird auf seiner Reise von einer Wirtschaftsdelegation begleitet. Die Bundesregierung sieht in Tunesien und Algerien wichtige Partner, die als Bindeglied zwischen dem europäischen und dem afrikanischen Kontinent auftreten können.

N.Roberts--TNT

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