The National Times - Referendum über Wiederaufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen in Island

Referendum über Wiederaufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen in Island


Referendum über Wiederaufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen in Island
Referendum über Wiederaufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen in Island / Foto: © AFP

In Island hat am Samstag das Referendum über die Wiederaufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen begonnen, bei dem sich ein enges Rennen zwischen Befürwortern und Gegnern abzeichnet. Die Wahllokale öffneten um 9.00 Uhr (Ortszeit, 11.00 Uhr MESZ), eine Stimmabgabe war bis 22.00 Uhr möglich. Island hatte sich bereits 2009 um eine Aufnahme in die EU beworben, die Gespräche 2013 aber abgebrochen.

Textgröße ändern:

Die Drohungen von US-Präsident Donald Trump, das autonome Grönland zu übernehmen, hatten zu einem Umdenken im benachbarten Island geführt. Die Regierung in Reykjavik setzte das Thema EU-Beitritt daher wieder auf die Tagesordnung. Die etwa 273.000 Abstimmungsberechtigten sollen zunächst aber nur mit Ja oder Nein über die Frage entscheiden: "Soll Island die Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Union wieder aufnehmen?".

Sollten die Befürworter gewinnen, würde ein Beitrittsabkommen mit Brüssel ausgehandelt und dann ein neues Referendum über den tatsächlichen EU-Beitritt abgehalten werden. Insbesondere in dem für das Land enorm wichtigen Fischereisektor überwiegt bislang indes die Ablehnung.

M.Wilson--TNT

Empfohlen

AfD-Nachwuchsorganisation startet Bundskongress in Magdeburg

Eine Woche vor der Wahl in Sachsen-Anhalt ist die AfD-Nachwuchsorganisation Generation Deutschland am Samstag in Magdeburg zu ihrem zweiten Bundeskongress zusammengekommen. Auf der Tagesordnung der rund 300 Delegierten stehen Nachwahlen zu einigen vakanten Vorstandsämtern sowie Satzungsänderungen; vor allem aber geht es der Generation Deutschland um ein Signal vor der Wahl am 6. September.

Gouverneur: Mindestens 27 Tote bei russischem Angriff nahe Kiew

Bei einem russischen Drohnenangriff auf ein Logistikzentrum in der Nähe der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind nach Angaben des örtlichen Gouverneurs mindestens 27 Menschen getötet worden. Die Opferzahl könne noch steigen, sagte Gouverneur Tymur Tkatschenko am Samstag nach dem Angriff am Vorabend.

Thurgauer Schulen: Lehrermangel überwunden, Werteverlust und Sonderschulquote steigen

Mit Beginn des neuen Schuljahres im Kanton Thurgau konnten alle offenen Stellen für Klassenlehrpersonen besetzt werden. Gleichzeitig thematisieren die kantonalen Verantwortlichen einen deutlichen Anstieg der Sonderschulquote und einen allgemeinen Werteverlust in der Gesellschaft, der zu mehr Verhaltensauffälligkeiten bei Schülerinnen und Schülern führt.

Leserbrief fordert Durchsetzung des Kopftuchverbots an Schulen

Eva Schreiber spricht sich in einem Leserbrief für eine konsequente Umsetzung des Kopftuchverbots für unter 14-Jährige an Schulen aus.

Textgröße ändern: