The National Times - Trump fordert Entschädigungen vom Iran

Trump fordert Entschädigungen vom Iran


Trump fordert Entschädigungen vom Iran
Trump fordert Entschädigungen vom Iran / Foto: © AFP/Archiv

In einer Art Retourkutsche für iranische Forderungen nach Reparationen hat US-Präsident Donald Trump seinerseits Entschädigungen von der Regierung in Teheran verlangt. "Ich fordere ebenfalls eine Entschädigung vom Iran für all die Menschen, die sie mit ihren Bomben am Straßenrand und in zahlreichen Konflikten getötet und schwer verletzt haben", erklärte Trump am Montag in seinem Onlinedienst Truth Social.

Textgröße ändern:

Bei seinen Forderungen verwies Trump auf den Anschlag auf das US-Kriegsschiff "USS Cole" im Jahr 2000. Iran müsse auch eine Entschädigung "an die Familien der hunderttausenden unschuldigen Demonstranten" zahlen, die "der Iran in den vergangenen 50 Jahren getötet hat".

Der Iran müsse darüber hinaus für "Schäden und Opfer im Libanon, in Syrien, im Jemen und im Gazastreifen zur Rechenschaft gezogen werden", schrieb Trump. Er habe die US-Unterhändler angewiesen, die Forderungen in die Gespräche mit Teheran "nachdrücklich" einzubringen.

Trump hatte dem Iran in den vergangenen Woche mit "sehr harten" Angriffen gedroht, war aber dann umgeschwenkt und hatte angedeutet, dass ein Friedensabkommen in greifbarer Nähe sei. Am Sonntag erklärte der US-Präsident wiederum, sich "zurückhalten" und nun mehr auf wirtschaftlichen Druck setzen zu wollen.

Die USA und Israel hatten Ende Februar mit massiven Angriffen auf den Iran begonnen. In den seit Wochen unter pakistanischer Vermittlung laufenden Verhandlungen über eine endgültige Friedenslösung hat der Iran immer wieder Reparationen für die Kriegsschäden verlangt, zuletzt im Gegenzug für eine Öffnung der für den weltweiten Schiffsverkehr wichtigen Straße von Hormus.

S.Cooper--TNT

Empfohlen

Mehr als 100 israelische Siedler attackieren Dorf im Westjordanland

Mehr als 100 israelische Siedler haben am Dienstag ein Dorf im besetzten Westjordanland attackiert. Bei dem Angriff auf das Dorf Dschalud im Norden des Palästinensergebiets wurden nach Angaben der israelischen Armee zwei Häuser in Brand gesetzt und drei israelische Polizisten verletzt. Die Polizei teilte mit, sie habe einen Verdächtigen festgenommen und zwei Minderjährige zum Verhör mitgenommen.

Kasachstans Präsident preist bei Besuch in Berlin "exzellente" Beziehungen zu Putin

Kasachstans Präsident Kassym-Schomart Tokajew hat bei einem Besuch in Berlin seine "exzellenten Beziehungen" zu Kreml-Chef Wladimir Putin gepriesen. "Was auch immer in der Ukraine passiert, wir werden niemals vergessen, dass Russland und die Ukraine unsere Freunde sind", sagte Tokajew am Dienstag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU).

Erste Regierungschefin Marokkos: König ernennt Fatima Ezzahra El Mansouri

In Marokko wird zum ersten Mal eine Frau Regierungschefin: König Mohammed VI. hat die Bürgermeisterin von Marrakesch, Fatima Ezzahra El Mansouri, am Dienstag zur Ministerpräsidentin des nordafrikanischen Landes ernannt. Wie sein Büro mitteilte, empfing er die 50-jährige Juristin, die zuletzt auch Bauministerin war, am Dienstag im Königspalast und beauftragte sie offiziell mit der Bildung der neuen Regierung.

Britischer Premier Burnham: "Der Brexit hat mehr geschadet als genutzt"

Der britische Premierminister Andy Burnham sieht im Brexit mehr Schaden als Nutzen für sein Land und prüft verschiedene Optionen für die künftigen Beziehungen Großbritanniens zur Europäischen Union. Beim nächsten EU-Großbritannien-Gipfel werde er darlegen, wie eine langfristige Zusammenarbeit aussehen könne, sagte Burnham am Dienstag auf dem Labour-Parteitag in Liverpool.

Textgröße ändern: