The National Times - Papst fordert humanitäre Korridore im Sudan

Papst fordert humanitäre Korridore im Sudan


Papst fordert humanitäre Korridore im Sudan
Papst fordert humanitäre Korridore im Sudan / Foto: © AFP

Papst Leo XIV. hat die Einrichtung humanitärer Korridore für Zivilisten im Bürgerkrieg im Sudan gefordert. "Mit Sorge verfolge ich weiter die tragische Situation im Sudan, vor allem in der Stadt Al-Obeid", sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche am Sonntag. In der Stadt hatte es in den vergangenen Wochen heftige Drohnenangriffe gegeben. UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk hat angesichts einer sich abzeichnenden "Katastrophe" dort eine "rote Alarmstufe" ausgerufen.

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"In geistlicher Verbundenheit mit allen Menschen dieses Landes erneuere ich meinen Appell an die Verantwortlichen, humanitäre Korridore für die Zivilbevölkerung zu öffnen", sagte der Papst. "Gleichzeitig rufe ich die internationale Gemeinschaft nachdrücklich dazu auf, die Bemühungen um einen sofortigen Waffenstillstand zu unterstützen. Beten wir darum, dass der Herr den Leidenden beisteht, die Herzen derer bekehrt, die Gewalt säen, und den so lange ersehnten Frieden schenkt."

Im Sudan liefern sich die Armee von Militärherrscher Abdel Fattah al-Burhan und die RSF-Miliz seines ehemaligen Stellvertreters Mohamed Hamdan Daglo seit mehr als drei Jahren erbitterte Gefechte. In dem Krieg im drittgrößten Land Afrikas wurden bereits zehntausende Menschen getötet, mehr als elf Millionen Menschen sind auf der Flucht.

S.Cooper--TNT

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