The National Times - Menschenrechtsgruppen: Mehr als 140 Tote bei Migrationskrise in Ceuta

Menschenrechtsgruppen: Mehr als 140 Tote bei Migrationskrise in Ceuta


Menschenrechtsgruppen: Mehr als 140 Tote bei Migrationskrise in Ceuta
Menschenrechtsgruppen: Mehr als 140 Tote bei Migrationskrise in Ceuta / Foto: © AFP/Archiv

Beim Ansturm von Migranten auf die spanische Exklave Ceuta sind nach Angaben marokkanischer Menschenrechtsorganisationen mehr als 140 Menschen ums Leben gekommen. Die Menschenrechtsgruppe AMDH und eine Vereinigung in Europa ansässiger marokkanischer Organisationen sprachen am Freitag von mindestens 141 Toten.

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AMDH-Vertreter Achraf Mimoun sagte bei einer Pressekonferenz in der marokkanischen Hauptstadt Rabat, die Zahl der Toten werde vermutlich noch steigen. "Man kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht von endgültigen Zahlen sprechen." Die Organisationen berufen sich bei ihren Zahlen auf offizielle Angaben, Medienberichte und eigene Recherchen.

Zahlen der spanischen Regierung zufolge hatten in der vergangenen Woche rund 72.000 Menschen die neben Marokko gelegene spanische Exklave Ceuta auf dem Landweg oder schwimmend erreicht. Nach spanischen Angaben kamen 80 Menschen ums Leben. Die marokkanischen Behörden sprachen von elf Toten auf ihrem Gebiet.

Wohl knapp 2000 Migranten befinden sich noch in Ceuta, die meisten von ihnen sind Kinder und Jugendliche. Sie haben dort kaum Zugang zu Wasser, Lebensmitteln oder sicheren Schlafplätzen.

Die Ansturm der Migranten hatte international für Schlagzeilen gesorgt. In der Europäischen Union brach ein Streit über die Sicherung der EU-Außengrenzen aus.

P.Murphy--TNT

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