The National Times - Trump-Hubschrauber über Washington womöglich Passagierflugzeug zu nahe gekommen

Trump-Hubschrauber über Washington womöglich Passagierflugzeug zu nahe gekommen


Trump-Hubschrauber über Washington womöglich Passagierflugzeug zu nahe gekommen
Trump-Hubschrauber über Washington womöglich Passagierflugzeug zu nahe gekommen / Foto: © AFP

Ein US-Militärhubschrauber mit Präsident Donald Trump an Bord ist womöglich über Washington einem Passagierflugzeug zu nahe gekommen. Die Transportsicherheitsbehörde erklärte am Mittwoch, sie untersuche einen Vorfall, "bei dem der vorgeschriebene Sicherheitsabstand zwischen der 'Marine One' und einem vom Washington National Airport (DCA) gestarteten Passagierflugzeug unterschritten worden sein soll". Das Weiße Haus betonte, der Präsident habe sich zu keinem Zeitpunkt in Gefahr befunden.

Textgröße ändern:

Der Hubschrauber "Marine One" mit Trump an Bord näherte sich laut einem Bericht der "New York Times" am Dienstag über der US-Hauptstadt einem Passagierflugzeug auf weniger als eine Meile (rund 1,6 Kilometer). Zuvor sei es zu einer missverständlichen Kommunikation mit der Flugsicherung gekommen. Die Zeitung berief sich bei ihrem Bericht auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Laut dem "Wall Street Journal" erfordern Sicherheitsvorschriften unter den gegebenen Bedingungen einen Abstand von mindestens 1,5 Meilen.

Ein Sprecher des Weißen Hauses, Kush Desai, sagte der Nachrichtenagentur AFP: "Die Flüge von 'Marine One' werden von einigen der besten Piloten der Welt durchgeführt, und der Präsident war zu keinem Zeitpunkt einer Gefahr ausgesetzt."

Die Sicherheitsmaßnahmen rund um den Flughafen DCA waren vor gut anderthalb Jahren drastisch verschärft worden. Damit reagierten die Behörden auf die tödliche Kollision zwischen einem anfliegenden Verkehrsflugzeug und einem Armeehubschrauber im Januar 2025, bei der 67 Menschen ums Leben kamen.

V.Allen--TNT

Empfohlen

"Terrortat": US-Botschafter verurteilt Siedlergewalt gegen Palästinenser ungewöhnlich scharf

Der US-Botschafter in Israel hat die anhaltende Belagerung mehrerer palästinensischer Häuser im Westjordanland durch israelische Siedler in ungewöhnlich scharfer Form kritisiert. Der sonst als Befürworter israelischer Siedlungen bekannte Mike Huckabee schrieb am Donnerstag im Onlinedienst X von einer "schreckliche Terrortat" und nannte die Vorkommnisse "widerlich". Die israelische Armee ging gegen die Siedler vor, diese wichen jedoch laut Augenzeugen nur in die umliegenden Hügel zurück. Vertreter der israelischen Regierung wohnten derweil der Wiedereröffnung einer weiteren Siedlung im Westjordanland bei.

BSW streitet über Umgang mit AfD - Wagenknecht weist Höcke-Angebot zurück

Vor den Landtagswahlen im Osten verschärft sich innerhalb des BSW der Streit über den Umgang mit der AfD. BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht lehnte am Donnerstag zwar das Angebot des thüringischen AfD-Chefs Björn Höcke ab, sich mit den Stimmen der AfD im Landtag zur Ministerpräsidentin wählen zu lassen. Zugleich kritisierte sie die Ausgrenzung der AfD aber als "Brandmauer-Irrsinn". Scharf kritisiert wurde Wagenknecht aus dem thüringischen BSW-Landesverband, der ihr mangelnde Abgrenzung der AfD vorwarf.

Rechtspopulist Farage tritt bei Nachwahl in England gegen Spaßkandidaten an

Bei einer Nachwahl im Osten Englands ist der britische Rechtspopulist Nigel Farage am Donnerstag gegen eine Reihe von unabhängigen Bewerbern angetreten, unter ihnen der Spaßkandidat "Count Binface" (Graf Mülltonnengesicht). Farage gilt als klarer Favorit, Umfragen zufolge könnte er auf 70 Prozent der Stimmen kommen. "Count Binface", das Alter Ego des Komikers Jon Harvey, wurden bis zu 20 Prozent der Stimmen vorhergesagt.

Wagenknecht weist Höckes Angebot zurück - und fordert ihn zu TV-Duell auf

Die BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht will sich nicht mit den Stimmen der AfD zur Ministerpräsidentin von Thüringen wählen lassen. Ein entsprechendes Angebot des thüringischen AfD-Chefs Björn Höcke wies Wagenknecht am Donnerstag zurück - und forderte Höcke ihrerseits zu einem TV-Duell heraus: Ein solches Duell solle "auf neutralem Boden und mit einem unparteiischen Moderator" geführt werden und könnte "Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen BSW und AfD" herausarbeiten, sagte Wagenknecht der Nachrichtenagentur AFP in Berlin.

Textgröße ändern: