The National Times - Bericht: Musk plant neue Finanzspritze für Trumps Republikaner vor Kongresswahlen

Bericht: Musk plant neue Finanzspritze für Trumps Republikaner vor Kongresswahlen


Bericht: Musk plant neue Finanzspritze für Trumps Republikaner vor Kongresswahlen
Bericht: Musk plant neue Finanzspritze für Trumps Republikaner vor Kongresswahlen / Foto: © AFP

Der Hightech-Milliardär und reichste Mann der Welt, Elon Musk, will sich laut einem Medienbericht erneut finanziell für die Republikaner von Präsident Donald Trump stark machen. Die Plattform "Axios" berichtete, er habe vor den Kongresswahlen in gut drei Monaten seine Organisation America PAC wiederbelebt. Darüber hatte er im Präsidentschaftswahlkampf 2024 mehr als 260 Millionen Dollar (fast 230 Millionen Euro) in Wahlwerbung für Trump investiert.

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Welche Summe Musk diesmal aufwenden will, ist bisher nicht bekannt. Trumps politischer Berater James Blair sagte jedoch "Axios", er erhoffe sich durch America PAC "enormen Rückenwind für Republikaner im ganzen Land".

Am 3. November werden alle 435 Abgeordnete des Repräsentantenhauses neu gewählt und 35 der 100 Senatoren. Wahlforscher gehen davon aus, dass die oppositionellen Demokraten das Repräsentantenhaus zurückzuerobern könnten und womöglich auch den Senat. In beiden Kammern haben die Republikaner nur knappe Mehrheiten.

Musks America PAC ist ein sogenannter Super PAC (Political action committee): Eine Organisation, die unbegrenzt Spenden eintreiben und damit Wahlwerbung für eine Partei machen kann. Erwartet wird, dass America PAC versuchen wird, konservative Wähler zu mobilisieren, die normalerweise nicht bei Kongresswahlen abstimmen. Dies dürfte per Haustürwahlkampf, digitaler Werbung und personalisierten Briefen und Postkarten geschehen.

Die Republikaner haben bei solchen Wahlkampfmitteln gegenüber den Demokraten laut "Axios" derzeit einen Vorsprung von mindestens 300 Millionen Dollar. Trumps Maga-Organisation könnte demnach weitere 400 Millionen Dollar einsetzen.

Trump selbst hat mehrfach darauf verwiesen, dass die Wähler die Zwischenwahlen zur Hälfte der Amtszeit eines Präsidenten traditionell nutzen, um die Regierungspartei abzustrafen. Meinungsforscher sehen die Demokraten bei diesen "Midterms" vier bis elf Prozentpunkte vor Trumps Republikanern. Unbeliebt sind insbesondere der Iran-Krieg mit massiv gestiegenen Energiepreisen und Trumps Wirtschaftspolitik.

Musk hatte Trump zu Beginn seiner zweiten Amtszeit als Berater zur Seite gestanden und im Auftrag des Präsidenten tausende Stellen im Staatsapparat und bei Ministerien gestrichen. Im Mai 2025 schied Musk bei der Regierungsabteilung für staatliche Effizienz (Doge) jedoch wegen eines Zerwürfnisses mit Trump über die massiv steigenden Staatsschulden aus. Inzwischen haben sich beide wieder versöhnt.

F.Lim--TNT

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