The National Times - Russland warnt USA vor weiteren "inakzeptablen" Waffenlieferungen an die Ukraine

Russland warnt USA vor weiteren "inakzeptablen" Waffenlieferungen an die Ukraine


Russland warnt USA vor weiteren "inakzeptablen" Waffenlieferungen an die Ukraine
Russland warnt USA vor weiteren "inakzeptablen" Waffenlieferungen an die Ukraine / Foto: © POOL/AFP

Russland hat die USA vor weiteren Waffenlieferungen an die Ukraine gewarnt. Der russische Außenminister Sergej Lawrow habe seinem US-Kollegen Marco Rubio am Donnerstag deutlich gemacht, dass anhaltende Waffenlieferungen "inakzeptabel" seien, erklärte das russische Außenministerium. Die beiden Politiker trafen sich am Rande des Außenministertreffens der Vereinigung Südostasiatischer Staaten (Asean) in der philippinischen Hauptstadt Manila.

Textgröße ändern:

Lawrow prangerte laut dem russischen Außenministerium außerdem "eine destabilisierende Politik der europäischen Länder" an. Diese versuchten, Russland eine "strategische Niederlage" zuzufügen. Die russische Seite sei zu einer "politisch-diplomatischen Lösung des Konflikts bereit", fügte Lawrow demnach hinzu.

Das US-Außenministerium teilte in einer kurzen Erklärung mit, dass Rubio und Lawrow über die "US-russischen Beziehungen und die Notwendigkeit, den Russland-Ukraine-Krieg zu beenden" gesprochen hätten. Die beiden Minister selbst äußerten sich vor ihrem Treffen in Manila nicht. Zuletzt hatten sich die beiden Chefdiplomaten im September vergangenen Jahres getroffen.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte im Vorfeld der Gespräche in Manila erklärt, er habe mit den US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner über Wege beraten, "wie man der Diplomatie neuen Schwung verleihen und den Frieden voranbringen kann". Auch wegen des Iran-Kriegs waren Gespräche über ein Ende der Gefechte in der Ukraine unter US-Vermittlung ins Stocken geraten und liegen auf Eis. Russland führt seit Februar 2022 eine großangelegte Offensive in der Ukraine.

P.Johnston--TNT

Empfohlen

Berlin-Wahl: "Wahlarena" macht Differenzen zwischen SPD und Linke deutlich

In der "Wahlarena" des RBB haben sich wenige Tage vor der Abgeordnetenhauswahl in Berlin deutliche Differenzen zwischen den potenziellen Koalitionspartnern SPD und Linke gezeigt. Unter anderem bei den Themen Enteignungen und innere Sicherheit vertraten SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach und Linke-Spitzenkandidatin Elif Eralp teils gegensätzliche Positionen.

Niederlage für Trump: US-Notenbank Fed erhöht Leitzins erstmals seit 2023

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat den Leitzins erstmals seit gut drei Jahren erhöht - und Präsident Donald Trump damit eine Niederlage bereitet. Die Fed hob den maßgeblichen Zinssatz am Mittwoch um 0,25 Prozentpunkte an, er liegt nun in einer Spanne zwischen 3,75 bis 4,0 Prozent. Trump hatte immer wieder einen Zinsschnitt verlangt.

Deutschland und Kanada wollen Entwicklung von KI "im Dienste des Menschen" vorantreiben

Angesichts der Debatte über Gefahren durch Künstliche Intelligenz (KI) wollen Deutschland und Kanada einen laut Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) "neuartigen" Ansatz mit einer millionenschweren Förderung vorantreiben. Beide Länder engagierten sich in der KI-Forschung auf der Basis der Demokratie und von Werten, sagte Wildberger am Mittwoch bei der Fachkonferenz All In im kanadischen Montréal. Sein kanadischer Kollege Evan Solomon sagte, es gehe um die Entwicklung einer KI "im Dienste des Menschen".

UN-Generalsekretär Guterres ruft zu internationaler Koordination bei KI auf

UN-Generalsekretär António Guterres hat angesichts der Risiken durch Künstliche Intelligenz (KI) zu internationaler Zusammenarbeit aufgerufen. "Nationales Handeln ist entscheidend. Aber weltweite Koordination ist ebenfalls unverzichtbar", sagte Guterres am Mittwoch zu Journalisten. "KI macht nicht an Grenzen halt, und das gleiche gilt für ihre Risiken."

Textgröße ändern: