The National Times - Mindestens 14 Tote bei gegenseitigen Angriffen in der Ukraine und in Russland

Mindestens 14 Tote bei gegenseitigen Angriffen in der Ukraine und in Russland


Mindestens 14 Tote bei gegenseitigen Angriffen in der Ukraine und in Russland
Mindestens 14 Tote bei gegenseitigen Angriffen in der Ukraine und in Russland / Foto: © AFP

Bei gegenseitigen Angriffen der Ukraine und Russlands sind am Montag mindestens 14 Menschen getötet worden. In der russischen Region Belgorod gab es sechs Todesopfer, in der Ukraine wurden mindestens acht Menschen durch mehrere russische Angriffe in verschiedenen Regionen getötet, wie die örtlichen Behörden mitteilten.

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Bei einer Attacke auf einen Bus in der Grenzregion Belgorod seien sechs Fahrgäste getötet und 23 weitere verletzt worden, erklärte der dortige Gouverneur Alexander Schumajew im Onlinedienst Telegram. Bei den Toten handele es sich um vier Frauen und ein Kind, fügte er hinzu. Drei der 23 Verletzten seien in einem "äußerst ernsten Zustand". Schumajew sprach von einem "unmenschlichen und abscheulichen Angriff" und warf der ukrainischen Armee vor, den Bus vorsätzlich ins Visier genommen zu haben.

Später teilte der Gouverneur von Belgorod mit, bei einem ukrainischen Angriff auf eine Autowaschanlage sei ein weiterer Mensch getötet worden.

Rund um die russische Hauptstadt Moskau wurden nach Angaben von Bürgermeister Sergej Sobjanin in der Nacht rund 400 Drohnen abgefangen. Der Gouverneur der Hauptstadtregion, Andrej Worobjow, erklärte, es habe zehn Verletzte gegeben. Unter ihnen seien ein Kind sowie drei chinesische Staatsbürger. Schäden an Häusern gab es demnach in den Vororten Podolsk, Odinzowo und Domodedowo.

Die Angriffe lösten nach Behördenangaben auch einen Brand auf einem Industriegelände nahe Domodedowo aus. Die Stadt beherbergt einen der internationalen Flughäfen Moskaus.

Die ukrainische Armee hat seit einigen Monaten ihre Angriffe auf russisches Gebiet verstärkt. Sie bezeichnet die Attacken als Vergeltung für die seit mehr als vier Jahre andauernden Luftangriffe auf ukrainisches Gebiet und will damit unter anderem die russische Energie-Infrastruktur treffen. In vielen Regionen sind Treibstoffe knapp.

Bei russischen Angriffen auf die Ukraine wurden nach Behördenangaben unterdessen in mehreren Regionen insgesamt acht Menschen getötet und mehr als 40 Menschen verletzt.

In der Region Odessa im Südwesten wurden bei russischem Beschuss auf ein "ziviles Unternehmen" mindestens drei Menschen getötet und sechs weitere Menschen verletzt, wie der Leiter der Regionalverwaltung, Oleh Kiper, auf Telegram bekannt gab. Auf von ihm veröffentlichten Bildern waren Feuerwehrleute, verkohlte Fahrzeuge und schwarzer Rauch zu sehen.

Jeweils zwei Tote gab es demnach bei Attacken in Kramatorsk und Pawlohrad, ein Mensch starb in der Stadt Saporischschja. In Pawlohrad wurden zudem 15 Menschen verletzt, in Kramatorsk vier, in Saporischschja gab es neun Verletzte, wie die örtlichen Behörden mitteilten. In Cherson im Süden der Ukraine wurden bei russischen Angriffen sieben Menschen verletzt.

Russland hat zuletzt ukrainische Städte massiv mit Luftangriffen ins Visier genommen. Im Juni wurden der UNO zufolge mehr Zivilisten bei russischen Angriffen getötet als in jedem anderen Monat seit April 2022. In der Nacht auf Sonntag wurden bei einem russischen Raketenangriff auf die Hauptstadt Kiew ein Mensch getötet und 16 weitere verletzt.

F.Hammond--TNT

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