The National Times - Ayatollah Ali Chamenei nach mehrtägigen Trauerfeiern beigesetzt

Ayatollah Ali Chamenei nach mehrtägigen Trauerfeiern beigesetzt


Ayatollah Ali Chamenei nach mehrtägigen Trauerfeiern beigesetzt
Ayatollah Ali Chamenei nach mehrtägigen Trauerfeiern beigesetzt / Foto: © AFP

Nach mehrtägigen Trauerfeiern ist im Iran der langjährige oberste Anführer Ayatollah Ali Chamenei beigesetzt worden, der gleich am ersten Tag der US-israelischen Angriffe auf sein Land im Februar getötet worden war. Sein Leichnam liege nun im Mausoleum des Imams Resa in Maschhad, berichtete das staatliche Fernsehen am Freitagmorgen. Chameneis Sohn und Nachfolger, Modschtaba Chamenei, nahm nach den vom Fernsehen verbreiteten Bildern offenbar nicht an der Zeremonie teil.

Textgröße ändern:

Chamenei hatte seit 1989 an der Spitze des Landes gestanden. Er war am ersten Tag des US-israelischen Krieges gegen den Iran am 28. Februar bei einem Luftangriff auf seine Residenz in Teheran getötet worden. Sein Sohn Modschtaba Chamenei wurde iranischen Angaben zufolge bei dem Angriff verletzt. Er wurde später zum Nachfolger seines Vaters ausgerufen - ist aber seither nicht mehr in der Öffentlichkeit gesehen worden. Auch auf den Fernsehbildern von der Beisetzung war Modschtaba Chamenei nicht zu sehen.

Maschhad war die Heimatstadt von Ayatollah Ali Chamenei. Das Mausoleum des Imams Resa ist das wichtigste schiitische Heiligtum im Iran. Davor hatte sich für die Beisetzung eine riesige Menschenmenge versammelt.

Der Beisetzung vorausgegangen waren mehrtägige Trauerfeiern, die sich immer wieder zu Massenkundgebungen gegen die USA und Israel entwickelten. Dabei wurde unter anderem immer wieder skandiert: "Kein Kompromiss mit den Mördern."

A.M.Murray--TNT

Empfohlen

Havanna-Syndrom: US-Regierung zahlt Betroffenen erste Entschädigungen

Als Havanna-Syndrom werden erstmals in Kuba aufgetretene mysteriöse Gesundheitsprobleme von US-Botschaftsmitarbeitern bezeichnet - nun hat die Regierung in Washington den ersten Betroffenen Entschädigungen gezahlt. Das Verteidigungsministerium teilte am Freitag mit, es habe Zahlungen in Höhe von fast drei Millionen Dollar (gut 2,6 Millionen Euro) geleistet. Dies seien "die ersten Zahlungen, welche die Regierung im Rahmen des Havanna-Gesetzes vorgenommen hat".

Nach Trump-Drohung verschobene Brücken-Öffnung nach Kanada soll nun stattfinden

Die nach einer Drohung von US-Präsident Donald Trump verschobene Eröffnung einer Brücke nach Kanada soll nun noch in diesem Monat stattfinden. Als neuer Termin für die Inbetriebnahme des milliardenteuren Bauwerks sei der 27. Juli festgelegt worden, teilte am Freitag das kanadische Infrastrukturministerium mit. Ursprünglich hätte die Brücke bereits vor einem Monat eröffnet werden sollen.

Zum zweiten Mal in fünf Tagen: Neuer landesweiter Stromausfall in Kuba

Zum zweiten Mal innerhalb von fünf Tagen ist in Kuba am Freitag landesweit der Strom ausgefallen. Ein "vollständiger Zusammenbruch des nationalen Stromnetzes" habe sich am Nachmittag gegen 16.30 Uhr (Ortszeit, 22.30 Uhr MESZ) ereignet, erklärte der staatliche Energieversorger UNE in Onlinemedien. Es war bereits der vierte Stromausfall seit Jahresbeginn.

US-Zeugen widersprechen ICE nach Todesschüssen auf Mexikaner

Nach tödlichen Schüssen auf einen Mexikaner bei einem Einsatz der umstrittenen US-Einwanderungsbehörde ICE haben Augenzeugen der offiziellen Darstellung widersprochen, es habe sich um "Notwehr" gehandelt. Der Anwalt der Zeugen, Hugo Balderas-Ibarra, sagte am Freitag, der Mexikaner habe sein Fahrzeug nicht "als tödliche Waffe" eingesetzt, wie von ICE und dem Heimatschutzministerium behauptet.

Textgröße ändern: