The National Times - Russland verurteilt Zusagen an Ukraine beim Nato-Gipfel als "verantwortungslos"

Russland verurteilt Zusagen an Ukraine beim Nato-Gipfel als "verantwortungslos"


Russland verurteilt Zusagen an Ukraine beim Nato-Gipfel als "verantwortungslos"
Russland verurteilt Zusagen an Ukraine beim Nato-Gipfel als "verantwortungslos" / Foto: © AFP

Russland hat die Zusagen des Nato-Gipfels an die Ukraine als "verantwortungslos" verurteilt. Die europäischen Staaten bereiteten sich "auf einen bewaffneten Konflikt mit Russland vor", erklärte das russische Außenministerium am Mittwochabend in Moskau. Es warf den Mitgliedsländern des Militärbündnisses "verantwortungslose Entscheidungen vor, die in eine Katastrophe münden könnten".

Textgröße ändern:

Die europäischen Staaten konzentrierten sich auf eine "Militarisierung des europäischen Kontinents", hieß es in der Erklärung des russischen Außenministeriums weiter.

Die Ukraine, deren Präsident Wolodymyr Selenskyj zum Nato-Gipfel nach Ankara gereist war, hatte dort wichtige Zusagen für militärische Unterstützung erhalten. So schrieben die Nato-Verbündeten in der Gipfelerklärung fest, dass das Land 2026 Unterstützung im Wert von 70 Milliarden Euro erhalten wird - und 2027 in "mindestens gleichem Umfang".

Zum Abschluss des Gipfels kündigte US-Präsident Donald Trump bei einem Treffen mit Selenskyj zudem öffentlich an, dass Kiew die Erlaubnis zur Herstellung von Patriot-Luftabwehrraketen erhalten soll.

E.Reid--TNT

Empfohlen

USA leiten Streichung Syriens von der Liste der Terrorunterstützer ein

Die USA haben die Streichung Syriens von ihrer Liste staatlicher Terrorunterstützer eingeleitet. US-Außenminister Marco Rubio informierte den Kongress am Mittwoch über die beabsichtigte Aufhebung der Einstufung Syriens als "staatlicher Sponsor von Terrorismus". Falls binnen 45 Tagen kein Widerspruch aus dem Kongress kommt, wird das Land damit nach Jahrzehnten von der Liste gestrichen.

Auf Trumps Befehl: US-Streitkräfte greifen erneut iranische Ziele an

US-Streitkräfte haben zum zweiten Mal binnen 24 Stunden iranische Ziele angegriffen. Damit solle die Fähigkeit des Iran geschwächt werden, "die Freiheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus zu bedrohen", erklärte das zuständige US-Kommando Centcom am Mittwoch im Onlinedienst X. Präsident Donald Trump hatte die mit dem Iran vereinbarte Feuerpause am Rande des Nato-Gipfels für beendet erklärt und die neuen Angriffe angeordnet.

Trump kündigt neue Angriffe auf Iran an und erwartet zugleich schnelles Ende

Drei Wochen nach Abschluss eines Abkommens mit dem Iran für eine Friedenslösung hat US-Präsident Donald Trump ein Ende der Waffenruhe und neue Angriffe in der Nacht verkündet - kurz darauf jedoch ein schnelles Ende der jüngsten Kämpfe in Aussicht gestellt. "Ich glaube, das wird sehr schnell gehen", sagte Trump beim Nato-Gipfel in Ankara am Mittwoch. "Ich glaube nicht, dass es wieder losgehen wird", betonte er mit Blick auf den Ende Februar begonnenen Iran-Krieg. Das Vermittlerland Pakistan und die UNO riefen zur Deeskalation auf.

"Zu viele ukrainische Drohnen" - Selenskyj scherzt über Moskaubesuch

Auch nach mehr als vier Jahren russischen Angriffskriegs gegen sein Land hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nicht seinen Humor verloren: Bei einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump am Rande des Nato-Gipfels in Ankara fragte dieser Selenskyj am Mittwoch, ob er sich vorstellen könnte, zu Friedensverhandlungen nach Moskau zu reisen. Der Ukrainer verneinte - allerdings nicht aus Angst vor dem russischen Aggressor.

Textgröße ändern: