The National Times - Trump äußert sich auf Gipfel "sehr verärgert über die Nato"

Trump äußert sich auf Gipfel "sehr verärgert über die Nato"


Trump äußert sich auf Gipfel "sehr verärgert über die Nato"
Trump äußert sich auf Gipfel "sehr verärgert über die Nato" / Foto: © POOL/AFP

US-Präsident Donald Trump hat sich auf dem Nato-Gipfel im türkischen Ankara erbost über das Verteidigungsbündnis geäußert. "Ich bin sehr verärgert über die Nato", sagte er am Mittwoch vor Journalisten bei einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte. "Ich bin nicht glücklich mit der Nato wegen dem, was sie mit Grönland gemacht haben", sagte Trump. Zudem habe die Allianz Washington im Iran-Krieg nicht geholfen.

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"Sie waren nicht bereit, uns zu helfen", bekräftigte Trump seine oft geäußerte Kritik an den Verbündeten im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg. Die USA hätten nicht wirklich Hilfe gebraucht, er habe die Nato-Partner auf die Probe gestellt, sagte der US-Präsident. In diesem Zusammenhang nannte er erneut Italien und Deutschland.

Trump hat den Verbündeten wiederholt vorgeworfen, die USA im Iran-Krieg nicht ausreichend unterstützt zu haben, und deshalb damit gedroht, sie im Ernstfall nicht zu verteidigen.

Der US-Präsident nahm Rutte von seiner Kritik aus. "Ich möchte Mark danken. Er ist ein großartiger Generalsekretär der Nato", sagte Trump in Beisein des Niederländers. Er habe nicht mit Rutte über Hilfe im Iran-Krieg gesprochen. "Ich glaube, wenn ich es getan hätte, wäre es vielleicht anders gekommen."

Trump verwies auf das viele Geld, dass die USA für Verteidigung ausgeben, um die Nato-Partner "vor Russland zu schützen" Dabei habe "das nichts mit uns zu tun. Wir haben einen Ozean dazwischen", fügte er hinzu.

Zu Grönland sagte Trump, die Insel sei "sehr wichtig" für die USA, aber nicht für Dänemark. "Wir brauchen es zum Schutz der Welt, nicht nur der Vereinigten Staaten", betonte der Präsident. Deshalb sei Grönland "ein großes Problem für uns".

Im vergangenen Winter hatte Trump wiederholt die Annexion des zu Dänemark gehörenden Grönlands gefordert und damit die Nato-Partner brüskiert. Nach einem von Rutte vermittelten Kompromiss auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos ließ der US-Präsident zunächst von seiner Forderung ab. Nach seiner Ankunft in Ankara am Dienstag sagte er dann, Grönland "sollte von den Vereinigten Staaten kontrolliert sein, nicht von Dänemark".

M.Davis--TNT

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