The National Times - Trump sorgt mit neuer Breitseite gegen Meloni für Empörung

Trump sorgt mit neuer Breitseite gegen Meloni für Empörung


Trump sorgt mit neuer Breitseite gegen Meloni für Empörung
Trump sorgt mit neuer Breitseite gegen Meloni für Empörung / Foto: © AFP/Archiv

US-Präsident Donald Trump hat kurz vor dem Nato-Gipfel in Ankara mit einer erneuten Breitseite gegen Italiens Ministerpräsidentin Georgia Meloni für Empörung in Rom gesorgt. Am Sonntag hatte Trump auf seiner Plattform Truth Social ein bearbeitetes Bild veröffentlicht, auf dem Meloni ihn scheinbar voller Bewunderung ansieht. Dazu stellte er die Worte: "Einstweilige Verfügung nötig".

Textgröße ändern:

Italiens Verteidigungsminister Guido Crosetto sagte dazu dem italienischen Nachrichtensender Sky TG24 mit Blick auf das US-italienische Verhältnis: "Menschen kommen und gehen, aber Beziehungen müssen Bestand haben." Außenminister Antonio Tajani sagte, er sei "sicher, dass die transatlantischen Beziehungen weit über einzelne Kommentare hinausgehen". Meloni selbst äußerte sich zunächst nicht.

Trump hatte schon zuvor mit abfälligen Bemerkungen über seine einstige enge Vertraute Empörung in Italien ausgelöst. Meloni habe ihn während des G7-Gipfeltreffens im Juni "immer wieder" um ein Foto angefleht, erklärte Trump. Meloni bezeichnete dies als "frei erfunden". Trump warf Meloni zudem vor, aus innenpolitischen Gründen die Beziehungen zu den USA kitten zu wollen, nachdem Italien Washingtons militärisches Vorgehen gegen den Iran nicht unterstützt habe. "Diese ständigen, unprovozierten Angriffe sind sinnlos", erklärte Meloni später.

Trump hat im Vorfeld des am Dienstag beginnenden Nato-Gipfels in Ankara mehrere europäische Staaten des Verteidigungsbündnisses scharf kritisiert. Bei dem bis Mittwoch dauernden Treffen werden die Staats- und Regierungschefs der 32 Nato-Staaten erwartet, darunter Trump.

F.Hammond--TNT

Empfohlen

Unionsfranktionschef Frei nimmt Merz in Schutz

Unionsfraktionschef Thorsten Frei hat Bundeskanzler Friedrich Merz (beide CDU) vor innerparteilicher Kritik in Schutz genommen. "Wer glaubt, dass wir mit Personaldebatten irgendeines der drängenden Probleme dieser Zeit lösen, befindet sich auf einem Irrweg", sagte Frei dem "Spiegel" laut Mitteilung vom Donnerstag. Er gehe fest davon aus, dass Merz Ende des Jahres noch Kanzler sein werde.

Bundesverwaltungsgericht verhandelt über Arbeitsbelastung von Schulleiter

Vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig geht es am Donnerstag (11.30 Uhr) um die Arbeitszeit von Lehrkräften. Es klagt der frühere Leiter einer Grundschule in Niedersachsen. Er gibt an, dass er deutlich mehr gearbeitet habe als die für Beamte geltende Durchschnittszeit von 40 Stunden pro Woche. Dafür fordert er einen finanziellen Ausgleich. (Az. 2 C 19.25)

Frankreichs Präsident Macron trifft libanesischen Präsidenten und jordanischen König

Der französische Präsident Emmanuel Macron empfängt am Donnerstag (ab 08.30 Uhr) seinen libanesischen Amtskollegen Joseph Aoun und den jordanischen König Abdullah II. Nach Einzelgesprächen wollen die drei Staatschefs gemeinsam eine hochrangige Tagung von Militärexperten eröffnen, bei der es um die Unterstützung der libanesischen Streitkräfte geht, wie das französische Präsidialamt mitteilte.

Kanadas Premier Carney hält Rede im EU-Parlament

Vor dem Hintergrund einer stärkeren Annäherung zwischen Kanada und der EU hält der kanadische Premierminister Mark Carney am Donnerstag eine Rede im EU-Parlament in Straßburg (11.30 Uhr MESZ). Es wird erwartet, dass Carney den Abgeordneten seine Idee einer "einzigartigen Allianz" zwischen seinem Land und der Europäischen Union erläutert.

Textgröße ändern: