The National Times - US-Innenminister: Aufmarsch von Rechtsextremen ist Ausdruck von Meinungsfreiheit

US-Innenminister: Aufmarsch von Rechtsextremen ist Ausdruck von Meinungsfreiheit


US-Innenminister: Aufmarsch von Rechtsextremen ist Ausdruck von Meinungsfreiheit
US-Innenminister: Aufmarsch von Rechtsextremen ist Ausdruck von Meinungsfreiheit / Foto: © GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP

Der Aufmarsch einer rechtsextremen Gruppe am 250. Unabhängigkeitstag der Vereinigten Staaten ist nach Ansicht der Regierung in Washington ein Ausdruck der Meinungsfreiheit in den USA. Innenminister Doug Burgum sagte am Sonntag im Sender CNN, die Gruppe stünde zwar für nichts, dem er irgendwie zustimmen könnte, aber eines der grundlegenden Prinzipien der USA, "das Demokratie so chaotisch macht", sei die Freiheit, seine Meinung sagen zu dürfen.

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Burgum sagte weiter, die Vereinigten Staaten seien ein Land, in dem sich jemand als Kommunist zur Wahl aufstellen lassen könnte, obwohl "unser Nation genau dagegen gekämpft hat." Vieles aus der Geschichte könne wieder an der Oberfläche kommen, aber solche Vorfälle seien seiner Meinung nach die Ausnahme.

Am Samstag waren nahe dem Kapitol in Washington hunderte maskierte Männer mit dem Logo der rechtsextremen Gruppe Patriot Front aufmarschiert. Sie riefen "Reclaim America!" (Erobert Amerika zurück). Einige von ihnen schwenkten Konföderiertenflaggen - die Flagge der sklavenhaltenden Südstaaten im US-Bürgerkrieg (1861 bis 1865), die heute als rassistisches Symbol gilt.

Die Männer trugen uniformartige Blauhemden und wurden offenbar von dem Gründer der neofaschistischen Gruppe Patriot Front, Thomas Rousseau, angeführt. Laut dem Extremismus-Programm der George-Washington-Universität ist die Gruppe von der Überlegenheit Weißer überzeugt. Offiziell unterhält sie keine Beziehungen zur Regierung von Präsident Donald Trump. Sie fühlt sich aber durch seine Amerika-zuerst-Politik (America First) ermutigt.

P.Johnston--TNT

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