The National Times - "Wir werden siegen": AfD-Spitze bekräftigt zum Ende des Parteitags Machtanspruch

"Wir werden siegen": AfD-Spitze bekräftigt zum Ende des Parteitags Machtanspruch


"Wir werden siegen": AfD-Spitze bekräftigt zum Ende des Parteitags Machtanspruch
"Wir werden siegen": AfD-Spitze bekräftigt zum Ende des Parteitags Machtanspruch / Foto: © AFP

Zum Abschluss des AfD-Parteitages hat die Parteiführung ihren Machtanspruch bekräftigt. "Die AfD ist da, um zu siegen. Und wir werden siegen und wir werden regieren", sagte Ko-Parteichef Tino Chrupalla am Sonntag vor den Delegierten in Erfurt. "Wir müssen endlich aus der Opposition in die Regierung kommen. Wir sind bereit dazu. Wir wollen regieren."

Textgröße ändern:

Als klares Ziel nannte Chrupalla Wahlsiege in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin im September. "Auch im Bund 2029" wolle die AfD die Regierung übernehmen. Ko-Parteichefin Alice Weidel betonte in ihrer abschließenden Rede, nach der kommenden Bundestagswahl werde die AfD "Regierungsanspruch erheben, denn wir sind stärkste Kraft".

Chrupalla rief seine Partei zur Geschlossenheit auf. Sie müsse sich auf dem Weg an die Macht auch auf "Enttäuschungen und auch auf Rückschläge" gefasst machen. "Wir wollen noch vier, fünf Prozent zulegen. Und deswegen müssen wir die Bürger weiter überzeugen, damit wir auch im Bund 2029 die Regierung übernehmen."

Im Gegensatz den "Altparteien" dürfe die AfD "nichts versprechen, was wir nicht einhalten können", fuhr er fort. "Und wir müssen unsere Versprechen auch einhalten."

Weidel sagte bei einem abschließenden Statement, die AfD bereite sich auf vorgezogene Neuwahlen im Bund vor. Es sei die Hauptaufgabe für den neu gewählten Parteivorstand, eine angestrebte Regierungsübernahme vorzubereiten, auch mit einem neuen Grundsatzprogramm. Die AfD erhebe "Regierungsanspruch als stärkste Kraft", um Deutschland "vom Kopf auf die Füße zu stellen".

L.A.Adams--TNT

Empfohlen

Forsa weist Zweifel von Merz-Sprecher an Seriosität von Umfragen zurück

Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat Zweifel des Sprechers von Kanzler Friedrich Merz (CDU) an der Seriosität seiner Umfragen zurückgewiesen. Die Kritik "an der Arbeit seriöser Institute ist unberechtigt", sagte Forsa-Gründer Manfred Güllner dem Portal The Pioneer nach Angaben vom Donnerstag. Wer Umfragen pauschal diskreditiere, ignoriere ihre demokratische Funktion. Er empfahl der von Merz geführten Regierung, "die große Unzufriedenheit der Bundesbürger mit seiner bisherigen Arbeit ernst zu nehmen".

Unionsfranktionschef Frei nimmt Merz in Schutz

Unionsfraktionschef Thorsten Frei hat Bundeskanzler Friedrich Merz (beide CDU) vor innerparteilicher Kritik in Schutz genommen. "Wer glaubt, dass wir mit Personaldebatten irgendeines der drängenden Probleme dieser Zeit lösen, befindet sich auf einem Irrweg", sagte Frei dem "Spiegel" laut Mitteilung vom Donnerstag. Er gehe fest davon aus, dass Merz Ende des Jahres noch Kanzler sein werde.

Bundesverwaltungsgericht verhandelt über Arbeitsbelastung von Schulleiter

Vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig geht es am Donnerstag (11.30 Uhr) um die Arbeitszeit von Lehrkräften. Es klagt der frühere Leiter einer Grundschule in Niedersachsen. Er gibt an, dass er deutlich mehr gearbeitet habe als die für Beamte geltende Durchschnittszeit von 40 Stunden pro Woche. Dafür fordert er einen finanziellen Ausgleich. (Az. 2 C 19.25)

Frankreichs Präsident Macron trifft libanesischen Präsidenten und jordanischen König

Der französische Präsident Emmanuel Macron empfängt am Donnerstag (ab 08.30 Uhr) seinen libanesischen Amtskollegen Joseph Aoun und den jordanischen König Abdullah II. Nach Einzelgesprächen wollen die drei Staatschefs gemeinsam eine hochrangige Tagung von Militärexperten eröffnen, bei der es um die Unterstützung der libanesischen Streitkräfte geht, wie das französische Präsidialamt mitteilte.

Textgröße ändern: