The National Times - Hitzebedingt weniger Teilnehmer - Veranstalter aber sehr zufrieden mit Münchener CSD

Hitzebedingt weniger Teilnehmer - Veranstalter aber sehr zufrieden mit Münchener CSD


Hitzebedingt weniger Teilnehmer - Veranstalter aber sehr zufrieden mit Münchener CSD

Maßgeblich wegen der Hitze haben in diesem Jahr weniger Menschen an der CSD-Demonstration in München teilgenommen. Der Veranstalter zeigte sich am Sonntag dennoch sehr zufrieden. Auch nach Angaben der Polizei verlief alles "friedlich und ohne besondere Störungen". Der Sanitätsidienst der Johanniter betreute 32 Menschen - "Da ging es meist um Hitzefälle", erklärte der CSD-Veranstalter.

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Laut Polizei nahmen 30.000 Menschen aktiv am Demonstrationsumzug für die Rechte sexueller Minderheiten durch die Münchener Innenstadt teil. Zudem zählten die Behörden rund 200.000, welche die Parade vom Straßenrand verfolgten. Damit kamen vor allem deutlich weniger Zuschauer als im vergangenen Jahr (273.000). "Wir haben beobachtet, dass halt die Menschen nur auf einer Seite der Straße im Schatten standen", sagte ein CSD-Sprecher. Dafür hätten an der Parade sogar etwas mehr Menschen teilgenommen als im Vorjahr.

In der bayerischen Hauptstadt wurden am Samstag Temperaturen über 36 Grad gemessen. Der CSD-Veranstalter reagierte nach eigenen Angaben mit einem Hitzekonzept, um für Schatten und ausreichend Wasser für die Teilnehmenden zu sorgen. Flankiert wird die CSD-Demo von Partys und anderen Veranstaltungen auch am Sonntag, etwa einem Straßenfest. Letzteres wurde laut Polizei am Samstag von rund 20.000 Menschen besucht.

Das Pride-Wochenende steht unter dem Motto "Unsere Vielfalt. Unsere Stärke". Vielfalt steht laut den Veranstaltern für "Respekt" und einen "sicheren Platz in der Gesellschaft" für alle Menschen. Stärke bedeutet demnach selbstbewusste und kämpferische Positionierung gegenüber allen, "die uns für schwach und weniger wert halten".

S.Arnold--TNT

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