The National Times - Vance zu Gesprächen mit dem Iran in die Schweiz aufgebrochen

Vance zu Gesprächen mit dem Iran in die Schweiz aufgebrochen


Vance zu Gesprächen mit dem Iran in die Schweiz aufgebrochen
Vance zu Gesprächen mit dem Iran in die Schweiz aufgebrochen / Foto: © POOL/AFP

US-Vizepräsident JD Vance ist zu Gesprächen mit dem Iran in die Schweiz aufgebrochen. Bei den bevorstehenden Verhandlungen werde es vorrangig um das iranische Atomprogramm und die Waffenruhe im Libanon gehen, sagte Vance am Samstag bei seiner Abreise vom Luftwaffenstützpunkt Joint Base Andrews zu Journalisten. Er selbst könne "nur ein oder zwei Tage dort bleiben".

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"Ich denke, wir werden hoffentlich Fortschritte in der Atomfrage erzielen und auch beim Waffenstillstand im Libanon vorankommen", sagte der Vize von US-Präsident Donald Trump. "Das sind die beiden großen Themen, auf die wir uns meiner Meinung nach konzentrieren sollten."

Im Libanon "verbessert" sich die Lage laut Vance. "Das ist etwas, womit wir uns kontinuierlich befassen müssen, um sicherzustellen, dass sowohl Israel als auch der Libanon sicher sind", führte er aus.

Die Reise des US-Vizepräsidenten in die Schweiz war ursprünglich für Donnerstag angekündigt gewesen. Sie wurde aber nach Angaben des Weißen Hauses abgesagt. In der Schweiz wird Vance nun zum US-Sondergesandten Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner dazustoßen, die bereits vor Ort sind.

Der Iran und die USA hatten am Mittwoch ein Rahmenabkommen unterzeichnet, das eine Waffenruhe in der gesamten Region vorsieht. Teheran hatte darauf bestanden, dass die Vereinbarung mit den USA eine Einstellung der Kämpfe im Libanon umfasst.

Indes kam es am Samstag erneut zu Gefechten zwischen Israel und der von Teheran unterstützten Hisbollah-Miliz. Das iranische Militär teilte am Samstag mit, dass es die Straße von Hormus erneut sperren werde und begründete dies mit Israels Angriffen im Libanon.

Irans Atomprogramm gilt als einer der Knackpunkte eines umfassenden Friedensabkommens mit der Islamischen Republik. Hauptschwerpunkt der Einigung liegt laut US-Präsident Trump darauf, dass der Iran nicht in den Besitz von Atomwaffen gelangt.

D.Kelly--TNT

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