The National Times - Nach Wahldebakel: Doppelspitze soll SPD in Baden-Württemberg führen

Nach Wahldebakel: Doppelspitze soll SPD in Baden-Württemberg führen


Nach Wahldebakel: Doppelspitze soll SPD in Baden-Württemberg führen
Nach Wahldebakel: Doppelspitze soll SPD in Baden-Württemberg führen / Foto: © AFP/Archiv

Nach dem historisch schlechten Ergebnis für die SPD bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg stellt sich die Partei an ihrer Spitze neu auf. Bei einer Mitgliederbefragung stimmten 56,5 Prozent für eine Doppelspitze aus Isabel Cademartori und Robin Mesarosch, wie die Landespartei in Stuttgart am Dienstag mitteilte. Das Duo soll nun dem Landesparteitag am Freitag und Samstag in Ulm zur Wahl als Landeschefin und Landeschef vorgeschlagen werden.

Textgröße ändern:

An der Abstimmung beteiligten sich demnach 46,5 Prozent der rund 30.000 stimmberechtigten Mitglieder. Die Befragung lief von Anfang Mai bis Montag. Auf die Gegenkandidatin Dorothea Kliche-Behnke kamen 24,5 Prozent, auf den Gegenkandidat Carsten Lotz 16,9 Prozent.

Der noch amtierende SPD-Landeschef Andreas Stoch gratulierte der 38-jährigen Cademartori und dem 35-jährigen Mesarosch "zu diesem klaren Votum". Die Mitgliederbefragung sei "ein starkes Zeichen innerparteilicher Demokratie" und mache "den Weg frei für einen personellen Neuanfang", erklärte Stoch, der seit 2018 SPD-Landeschef ist.

Die SPD hatte Anfang März bei der Wahl in Baden-Württemberg mit 5,5 Prozent ihr schlechtestes Ergebnis bei Landtagswahlen überhaupt eingefahren. Stoch, der als Spitzenkandidat in die Landtagswahl zog, kündigte nach der Wahlniederlage eine Neuausrichtung unter anderem an der Spitze der Landespartei an.

T.Bailey--TNT

Empfohlen

Massiver ukrainischer Drohenangriff auf Moskau - Rauchsäulen über russischer Hauptstadt

Die Ukraine hat am Donnerstag den umfangreichsten Drohnenangriff auf Moskau seit Jahren gestartet. Videos in Onlinediensten zeigten große schwarze Rauchsäulen über der Stadt. "Mehrere Drohnen haben es geschafft, MNPZ zu treffen", erklärte Bürgermeister Sergej Sobjanin auf Telegram mit Verweis auf eine große Raffinerie in der russischen Hauptstadt. Seinen Angaben zufolge fing die Luftverteidigung der Hauptstadt über Nacht 180 Drohnen ab.

BSW-Gründerin Wagenknecht stellt Regierungsbeteiligung in Thüringen in Frage

BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht hat die Regierungsbeteiligung der eigenen Partei in Thüringen in Frage gestellt und sich für eine Einbeziehung der AfD in Regierungsverantwortung ausgesprochen. Dass sich das BSW in Thüringen "an einer Brandmauer-Koalition" mit lediglich wenigen inhaltlichen Gemeinsamkeiten beteilige, habe "der Glaubwürdigkeit des BSW schwer geschadet und die AfD nur noch stärker gemacht", sagte Wagenknecht der Funke-Mediengruppe vom Donnerstag. "Die Brandmauer ist gescheitert", fügte sie mit Blick auf die AfD an.

Für Zukunft von Premier Starmer entscheidende Nachwahl in England begonnen

In Großbritannien hat am Donnerstag eine Nachwahl zum Unterhaus begonnen, die Folgen für die Zukunft von Premierminister Keir Starmer haben könnte. Bei der Nachwahl im Wahlkreis Makerfield im Nordwesten Englands tritt Starmers parteiinterner Kontrahent Andy Burnham an, der bislang Bürgermeister von Manchester ist. Mit einem Wahlsieg will Burnham die Voraussetzung dafür schaffen, für die Nachfolge Starmers zu kandidieren. Gemäß den Partei-Regeln kann er dies nur, wenn er einen Sitz im Unterhaus hat.

Hegseth: Einige Nato-Verbündete müssen bei Verteidigungsausgaben "mehr tun"

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat alle Nato-Verbündeten aufgefordert, die verabredeten Ziele für die Verteidigungsausgaben zu erreichen. Viele Länder setzten die beim Nato-Gipfel in Den Haag beschlossenen Verpflichtungen um, sagte Hegseth vor einem Treffen der Nato-Verteidigungsminister in Brüssel am Donnerstag. "Einige müssen noch mehr tun und wir werden darüber offen sprechen", fügte er hinzu.

Textgröße ändern: