The National Times - US-Armee greift Ziele im Iran an - Kuwait meldet "feindlichen" Beschuss

US-Armee greift Ziele im Iran an - Kuwait meldet "feindlichen" Beschuss


US-Armee greift Ziele im Iran an - Kuwait meldet "feindlichen" Beschuss
US-Armee greift Ziele im Iran an - Kuwait meldet "feindlichen" Beschuss / Foto: © AFP/Archiv

Die US-Armee hat nach eigenen Angaben Radaranlagen im Iran angegriffen. Zuvor seien vier Drohnen abgeschossen worden, welche der Iran Richtung der Straße von Hormus gestartet habe, erklärte am Freitag das für die Golfregion zuständige US-Regionalkommando Centcom. Die Drohnen hätten eine Gefahr für die maritime Sicherheit dargestellt.

Textgröße ändern:

Wie viele Radaranlagen angegriffen wurden, teilte Centcom nicht mit. Das US-Regionalkommando erklärte lediglich, die Ziele hätten sich in der iranischen Stadt Goruk und auf der iranischen Insel Qeshm befunden. Es habe sich um "Selbstverteidigung" gehandelt.

Kuwait meldete derzeit erneute "feindliche" Angriffe auf sein Territorium. "Die kuwaitische Luftabwehr reagiert derzeit auf feindliche Raketen- und Drohnenangriffe", erklärte die Armee des Golfemirats am Samstagmorgen. "Eventuell zu hörende Explosionen sind darauf zurückzuführen, dass Luftabwehrsysteme feindliche Angriffe abfangen."

In Kuwait waren erst am Mittwoch bei einem Angriff auf den internationalen Flughafen ein Mensch getötet und mehr als 60 verletzt worden. Das Golfemirat machte den Iran verantwortlich, was Teheran zurückwies.

Eigentlich gilt im Iran-Krieg derzeit eine Waffenruhe. Sowohl die USA auch auch der Iran fliegen aber immer wieder vereinzelte Angriffe. Diese begründen beide Kriegsparteien in der Regel damit, dass die andere Seite zuvor gegen die Waffenruhe verstoßen habe.

P.Murphy--TNT

Empfohlen

EU-Kommission fordert Abbau von Grenzkontrollen in Deutschland und anderen Staaten

Die EU-Kommission dringt auf einen Abbau der nationalen Grenzkontrollen in Deutschland und anderen europäischen Staaten. "Aus Sicht der EU-Kommission ist ein schrittweises Zurückfahren der Grenzkontrollen in den neun Mitgliedstaaten, wo es sie derzeit gibt, möglich und auch angebracht - so auch in Deutschland", sagte Migrationskommissar Magnus Brunner den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagsausgaben). Er äußerte sich eine Woche vor Inkrafttreten der europäischen Asylreform.

US-Armee meldet Angriffe auf iranische Radaranlagen und Drohnen

Die US-Armee hat nach eigenen Angaben Radaranlagen im Iran angegriffen. Zudem seien vier Drohnen abgeschossen worden, welche der Iran Richtung der Straße von Hormus gestartet habe, erklärte am Freitag das für die Golfregion zuständige US-Regionalkommando Centcom. Die Drohnen hätten eine Gefahr für die maritime Sicherheit dargestellt.

Putin empfängt Schröder in Moskau - Keine Angaben zu Inhalt von Vier-Augen-Gespräch

Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder ist in Moskau vom russischen Präsidenten Wladimir Putin empfangen worden. Es sei "ein gutes Gespräch" gewesen, sagte am Freitagabend Präsidentenberater Juri Uschakow nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur Interfax. Das Treffen habe im Kreml stattgefunden. Zum Inhalt könne er nichts sagen, weil es sich um ein "Gespräch unter vier Augen" gehandelt habe, fügte Uschakow hinzu.

Libanons Präsident: Iran soll sich nicht in "unser Land" einmischen

Libanons Präsident Joseph Aoun hat den Iran aufgefordert, sich nicht in sein Land einzumischen. "Es ist nicht Euer Land, es ist unser Land", sagte er in einem am Freitag ausgestrahlten Interview mit dem Sender CNN an die iranischen Revolutionsgarden gerichtet. "Es ist nicht Eure Aufgabe, Euch in unser Land einzumischen", fuhr er fort.

Textgröße ändern: