The National Times - CDU-Außenexperte Hardt zuversichtlich bei deutschem Sitz im UN-Sicherheitsrat

CDU-Außenexperte Hardt zuversichtlich bei deutschem Sitz im UN-Sicherheitsrat


CDU-Außenexperte Hardt zuversichtlich bei deutschem Sitz im UN-Sicherheitsrat
CDU-Außenexperte Hardt zuversichtlich bei deutschem Sitz im UN-Sicherheitsrat / Foto: © AFP/Archiv

Vor der Abstimmung über einen möglichen deutschen Sitz im UN-Sicherheitsrat hat sich der CDU-Außenexperte Jürgen Hardt zuversichtlich geäußert. "Deutschland unterstützt die Vereinten Nationen und die damit verbundene internationale Ordnung nach Kräften", sagte Hardt der "Rheinischen Post" (Mittwochsausgabe). Diese Leistung werde international anerkannt. "Daher wird unsere Bewerbung von einer sehr großen Anzahl der Staaten dieser Welt befürwortet, auch wenn Österreich mit der Hauptstadt Wien als Sitz mehrerer UN-Organisationen eine starke Gegenkandidatur darstellt."

Textgröße ändern:

In New York entscheidet die UN-Generalversammlung am Mittwoch über die neuen nicht-ständigen Mitglieder des Sicherheitsrats für 2027/28. Alle acht Jahre bemüht sich Deutschland seit der Wiedervereinigung um den Einzug in das oberste UN-Gremium - bisher immer erfolgreich. Dieses Mal kandidiert die Bundesrepublik in einer Gruppe mit Portugal und Österreich – doch es sind nur zwei Sitze zu vergeben. Er sei "hoffnungsvoll, dass die deutsche Bewerbung sich durchsetzen wird", sagte der CDU-Außenexperte Hardt.

Dem UN-Sicherheitsrat gehören 15 Staaten an. Die Beschlüsse des Rats sind für alle UN-Staaten verbindlich. Das höchste UN-Gremium kann Sanktionen verhängen, Friedensmissionen entsenden und auch den Einsatz militärischer Gewalt billigen.

Die fünf ständigen Mitglieder - die USA, Großbritannien, Frankreich, China und Russland - sind Atommächte und verfügen über ein Vetorecht. Dazu kommen zehn nicht-ständige Mitglieder, die von der UN-Generalversammlung für eine zweijährige Amtszeit gewählt werden.

K.M.Thompson--TNT

Empfohlen

Verfassungsschutz: Zahl der Rechtsextremisten in Sachsen-Anhalt erneut angestiegen

Die Zahl der Rechtsextremisten in Sachsen-Anhalt ist laut dem Landesverfassungsschutz erneut gestiegen. 2025 wurden 5100 Menschen der rechtsextremistischen Szene zugerechnet, das waren 1100 oder 27,5 Prozent mehr als im Vorjahr, wie aus dem am Dienstag in Magdeburg veröffentlichten Verfassungsschutzbericht hervorgeht. Hauptgrund ist dem Bericht zufolge ein starker Mitgliederzuwachs des AfD-Landesverbands Sachsen-Anhalt um 35,7 Prozent. Dieser wird seit Oktober 2023 als gesichert rechtsextremistisch eingestuft.

18 Tote bei massiven russischen Angriffen in Ukraine - Russland verliert erneut Gebiet

Bei massiven russischen Raketen- und Drohnenangriffen auf die Ukraine sind in der Nacht zum Dienstag mindestens 18 Menschen getötet worden. Die tödlichen Angriffe richteten sich nach Behördenangaben vor allem gegen die Hauptstadt Kiew und die Großstadt Dnipro. Wie die jüngste AFP-Analyse zum Frontverlauf ergab, erlitt Russland im Mai den zweiten Monat in Folge Netto-Gebietsverluste.

Washington: Vierte Gesprächsrunde zwischen Israel und Libanon

Im Bemühen um eine Friedenslösung sind Vertreter aus Israel und dem Libanon am Dienstag erneut in Washington zusammengekommen. Die Gesprächsrunde auf Botschafterebene im US-Außenministerium ist die vierte seit Verkündung der Feuerpause Mitte April. Bei der letzten Runde Mitte Mai hatten sich beide Seiten auf eine Verlängerung der Waffenruhe um 45 Tage verständigt.

Merz sichert Ungarns neuem Regierungschef Magyar bei Besuch Unterstützung zu

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat dem neuen ungarischen Ministerpräsidenten Peter Magyar bei dessen Antrittsbesuch in Berlin die Unterstützung der Bundesregierung zugesichert. "Wir wollen helfen, dass dieser Neuanfang in Ungarn ein Erfolg wird", sagte Merz bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Magyar am Dienstag. Magyars Wahlsieg im April über den langjährigen Ministerpräsidenten Viktor Orban sei "eine Inspiration für ganz Europa" gewesen, fügte Merz hinzu.

Textgröße ändern: