The National Times - Trump äußert Unterstützung für Armeniens Regierungschef Paschinjan vor Wahl im Juni

Trump äußert Unterstützung für Armeniens Regierungschef Paschinjan vor Wahl im Juni


Trump äußert Unterstützung für Armeniens Regierungschef Paschinjan vor Wahl im Juni
Trump äußert Unterstützung für Armeniens Regierungschef Paschinjan vor Wahl im Juni / Foto: © AFP

US-Präsident Donald Trump hat Unterstützung für Armeniens Regierungschef Nikol Paschinjan vor der Parlamentswahl im Juni in der Kaukasusrepublik geäußert. Paschinjan sei ein "großartiger Freund und Anführer", der sein Land "stark, wohlhabend und sehr sicher" mache, schrieb Trump am Mittwoch (Ortszeit) in seinem Onlinenetzwerk Truth Social.

Textgröße ändern:

"Nikol teilt meine Vision von Frieden und Wohlstand für Armenien und die gesamte Südkaukasus-Region voll und ganz", fuhr der US-Präsident fort. "Aus diesen Gründen hat Nikol meine komplette und totale Unterstützung für die Wiederwahl am 7. Juni 2026", erklärte Trump. Er verwendete dabei eine Formulierung, die er häufig bei innenpolitischen Unterstützungsbekundungen nutzt.

Paschinjan dankte Trump im Onlinedienst X für die "hohe Wertschätzung und die freundlichen Worte".

Umfragen sehen ein enges Rennen bei der Wahl in Armenien. Der Urnengang gilt als Lackmustest für Paschinjans Bestrebungen, Armeniens Abhängigkeit von Russland zu verringern und engere Beziehungen zum Westen zu knüpfen.

Armenien hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend aus dem Einflussbereich seines traditionellen Verbündeten Russland gelöst und sich der EU angenähert. Grund war unter anderem eine Militäroffensive Aserbaidschans im September 2023 auf die von Armeniern bewohnte Region Bergkarabach, bei der die dort stationierten sogenannten russischen Friedenstruppen nicht eingriffen.

Armenien erklärte sich im Rahmen eines von den USA vermittelten Abkommens bereit, einen Transitkorridor durch sein Territorium einzurichten, der Aserbaidschan mit seiner Exklave Nachitschewan verbinden soll. Der Name des Korridors lautet Trump-Route für internationalen Frieden und Wohlstand (Tripp).

F.Adams--TNT

Empfohlen

USA greifen erneut den Iran an - Teheran meldet Vergeltungsschlag gegen US-Stützpunkt

Der Iran-Krieg droht trotz der eigentlich geltenden Waffenruhe erneut zu eskalieren: Bereits zum zweiten Mal in dieser Woche griffen die USA in der Nacht zum Donnerstag den Iran an. Dieser reagierte nach eigenen Angaben mit einem Vergeltungsschlag auf den US-Stützpunkt, von dem aus der Iran angegriffen worden sei.

Staatsfernsehen: Iran greift als Vergeltung für US-Angriffe US-Stützpunkt an

Als Vergeltung für nächtliche US-Angriffe hat der Iran nach Angaben des staatlichen Fernsehens einen US-Stützpunkt angegriffen. Ziel sei der US-Stützpunkt gewesen, von dem aus zuvor die Angriffe auf den Iran ausgeführt worden seien, berichtete das Fernsehen am Donnerstag unter Berufung auf eine Erklärung der Revolutionsgarden. Angaben zum Ort des US-Stützpunktes wurden nicht gemacht - allerdings meldete das mit Washington verbündete Golfemirat Kuwait Drohnen- und Raketenangriffe auf sein Land.

Staatsfernsehen: Iran feuert Warnschüsse auf vier Schiffe in Straße von Hormus ab

Die iranischen Streitkräfte haben laut einem Bericht des staatlichen Fernsehens Warnschüsse auf Schiffe abgegeben, welche die Straße von Hormus durchqueren wollten. "Vier Schiffe versuchten, die Straße von Hormus zu durchqueren und in den Persischen Golf einzufahren, ohne sich mit den Sicherheitskräften abzustimmen", hieß es am Donnerstag auf dem Telegram-Kanal des Fernsehens. Nachdem die Schiffe Warnungen ignoriert hätten, "wurden Warnschüsse auf sie abgegeben, was sie zur Umkehr zwang".

EU-Außenminister beraten in Zypern über mögliche Verhandlungen mit Russland

In der zyprischen Küstenstadt Limassol kommen am Donnerstag die Außenministerinnen und Außenminister der EU zusammen, um unter anderem über mögliche Verhandlungen mit Russland zu beraten (07.45 Uhr MESZ). Zu den Gesprächen wird auch der ukrainische Außenminister Andrij Sibyha erwartet. Für Deutschland nimmt Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) an dem Treffen teil.

Textgröße ändern: