The National Times - Rubio hält Ankündigung zu Iran-Vereinbarung noch am Sonntag für möglich

Rubio hält Ankündigung zu Iran-Vereinbarung noch am Sonntag für möglich


Rubio hält Ankündigung zu Iran-Vereinbarung noch am Sonntag für möglich
Rubio hält Ankündigung zu Iran-Vereinbarung noch am Sonntag für möglich / Foto: © POOL/AFP

US-Außenminister Marco Rubio hat die Hoffnung auf die Verkündung einer Vereinbarung zum Iran-Krieg noch am Sonntag genährt. "Ich glaube schon, dass vielleicht die Möglichkeit besteht, dass die Welt in den kommenden Stunden ein paar gute Nachrichten erhält," sagte Rubio am Sonntag vor Journalisten im indischen Neu-Delhi. Seinen Angaben zufolge zeichnet sich im Streit um die vom Iran blockierte Straße von Hormus eine Einigung ab, die den US-Forderungen entgegenkommen würde.

Textgröße ändern:

US-Präsident Donald Trump hatte bereits am Samstag auf seiner Online-Plattform Truth Social mitgeteilt, eine Vereinbarung mit dem Iran sei "weitgehend ausgehandelt". Der britische Premier Keir Starmer begrüßte den "Fortschritt in Richtung einer Vereinbarung" bei den Verhandlungen. "Wir werden mit unseren internationalen Partnern zusammenarbeiten, um diese Gelegenheit zu ergreifen und ein langfristige diplomatische Übereinkunft zu erreichen", schrieb Starmer auf X.

Rubio sagte in Neu Delhi, mit dem Abkommen würde ein "Prozess begonnen, der uns schließlich dort hinbringen wird, wohin der Präsident will, und das ist eine Welt, die sich nicht mehr vor einem Iran mit Atomwaffen fürchten oder darum sorgen muss."

Auf Kritik an der sich abzeichnenden Einigung aus den eigenen Reihen der US-Republikaner angesprochen sagte Rubio, die Ziele der USA seien von Beginn des Kriegs an klar gewesen. Dazu gehöre, die Marine des Iran zu "zerstören", seine Feuerkraft mit Raketen "signifikant zu verringern" und der Verteidigungsindustrie des Iran "Schaden zuzufügen". "Diese Ziele wurden erreicht", betonte Rubio.

E.Reid--TNT

Empfohlen

IAEA: Kühlturm von russischem Atomkraftwerk von Drohne getroffen - kein Feuer

Ein Kühlturm des Atomkraftwerks Kursk im Westen Russlands ist nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) von einer Drohne getroffen worden. Wie die Organisation am Freitag im Onlinedienst X mitteilte, wurde sie darüber informiert, dass sich der Vorfall am frühen Donnerstagmorgen zutrug. Demnach war der Reaktor zu dem Zeitpunkt in Betrieb und blieb es auch. Es sei kein Feuer ausgebrochen.

Pistorius nimmt in Texas ersten F-35-Kampfjet in Empfang

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat im US-Bundesstaat Texas den ersten Kampfjet vom Typ F-35 für die deutsche Luftwaffe in Empfang genommen. Das Rüstungsunternehmen Lockheed Martin erklärte am Freitag nach der Übergabe am Firmensitz in Fort Worth, dies sei ein "Meilenstein für Deutschland" wie auch für die Nato insgesamt. Pistorius sprach demnach von einer "neuen Ära für die Luftwaffe".

Russland erklärt Regisseur Swjaginzew zum "ausländischen Agenten"

Der im Exil lebende russische Regisseur Andrei Swjaginzew ist von den Behörden seines Landes zum "ausländischen Agenten" erklärt worden. Das russische Justizministerium teilte am Freitag auf seiner Website mit, der 62-Jährige habe "Falschinformationen über Entscheidungen der Behörden der Russischen Föderation und die von ihnen verfolgte Politik" verbreitet und werde von "ausländischen Agenten" beeinflusst.

Neue Proteste im Kosovo nach Kriegsverbrecher-Urteil gegen Ex-Präsident Thaci

Im Kosovo haben erneut tausende Menschen gegen die Verurteilung des früheren Präsidenten Hashim Thaci wegen Kriegsverbrechen protestiert. Angeführt von Veteranen von Thacis Kosovo-Befreiungsarmee UCK versammelten sich die Demonstranten am Freitag auf einem zentralen Platz der Hauptstadt Pristina. Viele Protestteilnehmer trugen Militärkleidung und schwenkten die Fahne der UCK. "Wir fordern, dass das Gericht diese Entscheidung aufhebt", rief UCK-Veteran Nasim Haradinaj.

Textgröße ändern: