The National Times - Berichte: Autor Salman Rushdie auf Bühne im US-Bundesstaat New York attackiert

Berichte: Autor Salman Rushdie auf Bühne im US-Bundesstaat New York attackiert


Berichte: Autor Salman Rushdie auf Bühne im US-Bundesstaat New York attackiert
Berichte: Autor Salman Rushdie auf Bühne im US-Bundesstaat New York attackiert / Foto: © AFP/Archiv

Der seit Jahren mit dem Tode bedrohte Schriftsteller Salman Rushdie ist am Freitag nach US-Medienberichten auf einer Bühne im US-Bundesstaat New York attackiert worden. Der Angriff ereignete sich demnach in Chautauqua County, auf Videobildern war zu sehen, wie Menschen dem indisch-britischen Autor nach dem Angriff zu Hilfe eilten. Die Polizei bestätigte einen Messerangriff vor Ort, machte aber zunächst keine Angaben zur Identität des Opfers.

Textgröße ändern:

Rushdie war jahrelang akut mit dem Tode bedroht, nachdem 1989 der iranische Ayatollah Khomeini per religiösem Edikt einen Tötungsaufruf gegen ihn veröffentlicht hatte. Insbesondere wegen seines Buchs "Die satanischen Verse" hatte der schiitische Führer ihm "Gotteslästerung" vorgeworfen.

S.Mitchell--TNT

Empfohlen

Bundes-Grüne geben Berliner Landesverband bei Sondierung freie Hand

Nach der Unterbrechung der rot-grün-roten Sondierungsgespräche in Berlin gibt die Grünen-Bundesspitze ihrem Berliner Landesverband ab sofort freie Hand. "Die weiteren Entscheidungen liegen auf Berliner Landesebene", zitierte die "Bild"-Zeitung am Mittwoch aus einer Nachricht des Bundesvorsitzenden Felix Banaszak an die Parteimitglieder.

Israels früherer Inlandsgeheimdienst-Chef verklagt Netanjahu wegen Verleumdung

Der frühere Chef des israelischen Inlandsgeheimdienstes Schin Bet, Ronen Bar, hat Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wegen Verleumdung verklagt. Netanjahu habe bei der Frage nach der Verantwortung für den Hamas-Überfall vom 7. Oktober 2023 wissentlich falsche Vorwürfe gegen ihn erhoben, heißt es in der am Mittwoch eingereichten Klage. Bar fordert umgerechnet rund 873.000 Euro Schadenersatz.

Gewaltsame Proteste in Albanien: Bildungsministerium in Brand gesteckt

Bei gewaltsamen Protesten gegen die Regierung in Albanien haben Demonstranten am Mittwoch einen Brand im Bildungsministerium der Hauptstadt Tirana verursacht. Wie AFP-Journalisten weiter berichteten, schlugen Protestierende außerdem Fensterscheiben ein und legten weitere Brände. Die Polizei setzte Wasserwerfer und Tränengas ein. Es war der zweite Tag schwerer Ausschreitungen in Folge.

USA streichen Venezuelas Parlamentspräsidenten von Sanktionsliste

Die USA lockern ihre Sanktionen gegen Venezuela weiter. Das US-Finanzministerium strich am Mittwoch den venezolanischen Parlamentspräsidenten Jorge Rodríguez von der Sanktionsliste. Der 60-Jährige ist der Bruder von Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez und steht der Nationalversammlung von Venezuela seit 2021 vor.

Textgröße ändern: