The National Times - Klingbeil drängt vor G7-Treffen auf rasches Ende des Iran-Konflikts

Klingbeil drängt vor G7-Treffen auf rasches Ende des Iran-Konflikts


Klingbeil drängt vor G7-Treffen auf rasches Ende des Iran-Konflikts
Klingbeil drängt vor G7-Treffen auf rasches Ende des Iran-Konflikts / Foto: © POOL/AFP/Archiv

Vor dem Treffen der Finanzminister und Notenbankchefs der G7-Gruppe in Paris hat Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) auf ein rasches Ende des Iran-Konflikts gedrängt. "Der Iran-Krieg und die Blockade der Straße von Hormus sind eine ernsthafte Bedrohung für die Weltwirtschaft", erklärte Klingbeil am Montag vor seiner Abreise nach Paris. "Dieser Krieg schadet der wirtschaftlichen Entwicklung massiv." Die G7 seien "der richtige Rahmen, um mit den USA und den weiteren G7-Staaten über diese drängenden Fragen zu sprechen".

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Der Weg der Europäer sei dabei klar, sagte Klingbeil: "Wir setzen auf Kooperation statt Konfrontation." Es gehe nun darum, "die Region wieder zu stabilisieren und freie Seewege durch die Straße von Hormus zu gewährleisten".

Weiteres Thema des G7-Treffen soll die Lage der Ukraine sein. "Wir verlieren Russlands brutalen Angriffskrieg nicht aus den Augen, weil die Welt auf den Nahen Osten blickt", erklärte Klingbeil. "Die Menschen in der Ukraine können sich auf unsere Unterstützung verlassen." Der Bundesfinanzminister will in Paris nach eigenen Angaben mit seinem Kollegen Serhij Martschenko ein Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und der Ukraine unterzeichnen.

Neben G7-Vertretern sind bei dem Treffen in Paris auch die Finanzminister aus Brasilien, Indien, Südkorea und Kenia zu Gast. Mit ihnen soll über eine stärkere wirtschaftliche Zusammenarbeit beraten werden. Angesichts der aktuellen Krisen sei es "wirtschaftlich und politisch von entscheidender Bedeutung, dass Deutschland und Europa unabhängiger und krisenfester werden", erklärte Klingbeil. "Das gilt zum Beispiel bei Rohstoffen, Energie und Lieferketten."

E.Cox--TNT

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