The National Times - Sechs Tote bei neuen israelischen Angriffen im Süden des Libanon

Sechs Tote bei neuen israelischen Angriffen im Süden des Libanon


Sechs Tote bei neuen israelischen Angriffen im Süden des Libanon
Sechs Tote bei neuen israelischen Angriffen im Süden des Libanon / Foto: © AFP/Archiv

Ungeachtet der derzeit geltenden Waffenruhe hat Israel am Freitag neue Angriffe auf Ziele im Libanon geflogen. Dabei wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums im Süden des Landes sechs Menschen getötet, darunter ein Kind. Die israelische Armee hatte vor den Angriffen auf die Stadt Habbusch die Bewohner zur Evakuierung aufgefordert.

Textgröße ändern:

Bei den Angriffen seien acht weitere Menschen verletzt worden, erklärte das libanesische Gesundheitsministerium. Die amtliche Nachrichtenagentur ANI sprach von "einer Serie heftiger Angriffe". Diese sei "weniger als eine Stunde nach der Warnung" durch Israel erfolgt. Ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP sah Rauchwolken über Habbusch aufsteigen.

Im Libanon gilt eigentlich seit dem 17. April eine Feuerpause. Dessen ungeachtet hat Israel seitdem wiederholt Angriffe geflogen. Diese galten laut israelischen Armeeangaben Stellungen der pro-iranischen Hisbollah-Miliz.

A.Robinson--TNT

Empfohlen

Mehr als 2,7 Billionen Euro: Staatsverschuldung im ersten Quartal gestiegen

Die deutsche Staatsverschuldung ist im ersten Quartal des laufenden Jahres um 2,4 Prozent gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte, erhöhte sie sich gegenüber dem Vorquartal um 64,9 Milliarden Euro auf gut 2,726 Billionen Euro.

Auch US-Senat stimmt gegen Trumps Vorgehen im Iran - Präsident empört

Erneute Niederlage für US-Präsident Donald Trump im Kongress: Rund drei Wochen nach dem Repräsentantenhaus hat am Dienstag auch der Senat in Washington für ein Ende des Iran-Kriegs gestimmt. Obwohl das Votum keine Gesetzeskraft hat, zeigte sich Trump empört: Die Abstimmung sei "schlecht getimt" und erschwere ihm die Verhandlungen mit dem Iran, erklärte der Präsident.

Kim will auch Nordkoreas Marine mit Atomwaffen ausrüsten

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un will auch die Marine des international isolierten Landes mit Atomwaffen ausrüsten. Wie die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Mittwoch berichtete, kündigte der Präsident zudem an, größere Kriegsschiffe bauen zu lassen. Nordkorea steht wegen seines Atomwaffen- und Rüstungsprogramms unter massiven internationalen Sanktionen.

Bertelsmann-Stiftung: Kehrtwende bei Erneuerbaren gefährdet Arbeitsplätze

Erneuerbare Energien wie Windkraft oder Photovoltaik bieten nach Angaben der Bertelsmann-Stiftung einer Rekordzahl an Menschen in Deutschland Arbeit. 2025 sei in der Branche mit 436.000 Beschäftigten ein neuer Höchststand erreicht worden, knapp vier Prozent mehr als im bisher besten Jahr 2023, teilte die Stiftung am Mittwoch in Gütersloh mit. Der sich abzeichnende energiepolitische Kurswechsel der Bundesregierung könne jedoch "Tausende von Jobs" gefährden.

Textgröße ändern: