The National Times - Auf den Spuren von Diana: Prinz Harry besucht Minenräumer in der Ukraine

Auf den Spuren von Diana: Prinz Harry besucht Minenräumer in der Ukraine


Auf den Spuren von Diana: Prinz Harry besucht Minenräumer in der Ukraine
Auf den Spuren von Diana: Prinz Harry besucht Minenräumer in der Ukraine / Foto: © The HALO Trust Ukraine/AFP

Der britische Prinz Harry ist bei seinem Besuch in der Ukraine in die Fußstapfen seiner verstorbenen Mutter Prinzessin Diana getreten und hat ein Minenräumkommando der Hilfsorganisation Halo Trust besucht. Am zweiten Tag seines Besuchs steuerte Harry am Freitag in Butscha bei Kiew mit einer Schutzweste bekleidet und mit einer VR-Brille vor den Augen eine Drohne, die mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz Sprengfallen aufspüren kann.

Textgröße ändern:

Seine Mutter hatte vor fast 30 Jahren in einem berühmt gewordenen Auftritt ein Minenfeld im afrikanischen Angola durchquert.

"Es ist aufregend zu sehen, wie Technologie die Arbeit des Halo Trusts verändert hat", sagte Harry. Die Technik mache die Minenräumung intelligenter, schneller und sicherer. "Als meine Mutter Angola vor fast 30 Jahren besuchte, verrichteten die Minenräumer ihre Arbeit auf Knien, um die Sprengfallen ausfindig zu machen." Diana hatte 1997 in Angola ein Halo-Trust-Team besucht und war mit Schutzkleidung durch ein geräumtes Minenfeld gelaufen.

Der Kiewer Vorort Butscha war zu Beginn der russischen Invasion vor mehr als vier Jahren vorübergehend erobert worden und ist zum Symbol für die Gräueltaten des Krieges geworden. Beim Rückzug hinterließen die russischen Soldaten große Mengen an nicht explodierten Geschossen, Bomben und Minen.

Laut der Organisation Halo Trust ist ein Großteil des Gebiets um Butscha nach vierjähriger Arbeit inzwischen wieder sicher. Die ukrainische Regierung schätzt jedoch, dass 23 Prozent ihres Landes mit Minen und nicht explodierten Geschossen verseucht ist. Das entspricht einer Fläche von mehr als der Größe Griechenlands.

D.Cook--TNT

Empfohlen

Wehrbeauftragter fordert Klarheit bei möglichen Pflicht-Versetzungen nach Litauen

Der Wehrbeauftragte des Bundestags, Henning Otte, fordert schnelle Klarheit bei den von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) in Aussicht gestellten verpflichtenden Bundeswehr-Versetzungen zur deutschen Brigade in Litauen. "Unsere Soldatinnen und Soldaten benötigen jetzt frühzeitig Klarheit darüber, wer künftig Dienst in Litauen leisten wird", sagte Otte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

Merz steht Abgeordneten im Bundestag Rede und Antwort

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) stellt sich am Mittwoch den Fragen der Abgeordneten im Bundestag (14.00 Uhr). Die Regierungsbefragung beginnt mit einem Vortrag des Kanzlers zu aktuellen Themen; danach können die Abgeordneten den Kanzler zu diesem und zu allen anderen Themen befragen. Insgesamt sind dafür 70 Minuten vorgesehen. Der Kanzler stellt sich in der Regel drei Mal im Jahr der Befragung im Bundestag - vor Ostern, vor der Sommerpause und vor Weihnachten.

Trump will 250-Jahr-Feiern mit Rede eröffnen

US-Präsident Donald Trump will am Mittwoch in Washington (19.00 Uhr Ortszeit, Donnerstag 01.00 Uhr MESZ) die Feierlichkeiten zum 250-jährigen Bestehen der Vereinigten Staaten einläuten. In seinem Onlinedienst Truth Social kündigte er die "großartigste Kundgebung aller Zeiten" an. Bei der "patriotischen Eröffnungszeremonie" soll es den Organisatoren zufolge eine Ansprache des Präsidenten geben.

Staats- und Regierungschefs von E5-Gruppe bereiten in Berlin Nato-Gipfel vor

Die Staats- und Regierungschefs der sogenannten E5-Gruppe treffen sich am Mittwochnachmittag in Berlin zu Vorbereitungen für den Nato-Gipfel im kommenden Monat. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) empfängt dafür den britischen Premierminister Keir Starmer, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, den polnischen Regierungschef Donald Tusk und Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. Gegen 18.00 Uhr ist eine Pressebegegnung geplant.

Textgröße ändern: