The National Times - SPD-Politiker für Aigner als Präsidentin - Auch Söder unterstützt CSU-Politikerin

SPD-Politiker für Aigner als Präsidentin - Auch Söder unterstützt CSU-Politikerin


SPD-Politiker für Aigner als Präsidentin - Auch Söder unterstützt CSU-Politikerin
SPD-Politiker für Aigner als Präsidentin - Auch Söder unterstützt CSU-Politikerin / Foto: © AFP/Archiv

Aus der SPD kommt Unterstützung für eine mögliche Kandidatur von Bayerns Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) für das Amt der Bundespräsidentin. "Ich kenne und schätze Ilse Aigner seit vielen Jahren. Sie ist eine kluge und verantwortungsbewusste Demokratin und wäre mit Sicherheit eine geeignete Kandidatin für das Amt der Bundespräsidentin", sagte der SPD-Bundestagsabgeordnete und frühere Arbeitsminister Hubertus Heil dem "Tagesspiegel" (Samstagausgabe).

Textgröße ändern:

Bayerns Landtagsvizepräsident Markus Rinderspacher (SPD) sagte der Zeitung über Aigner, ihr gelinge es, "Brücken zwischen politischen Lagern und gesellschaftlichen Gruppen zu bauen und so den Zusammenhalt zu stärken". Sie habe Regierungserfahrung auf Landes- und Bundesebene und vereine zugleich "die verbindenden Tugenden einer hochrespektierten Parlamentspräsidentin". Aigner war zwischen 2008 und 2013 Bundeslandwirtschaftsministerin.

Rinderspacher sprach auch über Aigners "bodenständige Art". Diese schaffe Vertrauen und ermögliche eine unverstellte Kommunikation. "Gerade in Zeiten wachsender Distanz zwischen Bürgern und Politik kann diese sympathische Authentizität verbindend wirken."

Aigner hatte in einem Interview Anfang Februar eine Kandidatur nicht ausgeschlossen - damals aber eine baldige Festlegung noch abgelehnt. Die Amtszeit von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier dauert noch bis 2027. Nach zwei Amtszeiten darf er dann nicht mehr kandidieren. Zuletzt wurden die Rufe lauter, dass erstmals eine Frau an der Staatsspitze stehen solle.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) stellte sich ebenfalls hinter eine mögliche Kandidatur seiner Parteikollegin. "Die Union wird nach dem Sommer einen Vorschlag machen", sagte er dem "Münchner Merkur" vom Freitag. "Wenn Ilse Aigner möchte, hat sie meine volle Sympathie und Unterstützung."

F.Jackson--TNT

Empfohlen

Auch US-Senat stimmt gegen Trumps Vorgehen im Iran - Präsident empört

Erneute Niederlage für US-Präsident Donald Trump im Kongress: Rund drei Wochen nach dem Repräsentantenhaus hat am Dienstag auch der Senat in Washington für ein Ende des Iran-Kriegs gestimmt. Obwohl das Votum keine Gesetzeskraft hat, zeigte sich Trump empört: Die Abstimmung sei "schlecht getimt" und erschwere ihm die Verhandlungen mit dem Iran, erklärte der Präsident.

Kim will auch Nordkoreas Marine mit Atomwaffen ausrüsten

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un will auch die Marine des international isolierten Landes mit Atomwaffen ausrüsten. Wie die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Mittwoch berichtete, kündigte der Präsident zudem an, größere Kriegsschiffe bauen zu lassen. Nordkorea steht wegen seines Atomwaffen- und Rüstungsprogramms unter massiven internationalen Sanktionen.

Bertelsmann-Stiftung: Kehrtwende bei Erneuerbaren gefährdet Arbeitsplätze

Erneuerbare Energien wie Windkraft oder Photovoltaik bieten nach Angaben der Bertelsmann-Stiftung einer Rekordzahl an Menschen in Deutschland Arbeit. 2025 sei in der Branche mit 436.000 Beschäftigten ein neuer Höchststand erreicht worden, knapp vier Prozent mehr als im bisher besten Jahr 2023, teilte die Stiftung am Mittwoch in Gütersloh mit. Der sich abzeichnende energiepolitische Kurswechsel der Bundesregierung könne jedoch "Tausende von Jobs" gefährden.

Wehrbeauftragter fordert Klarheit bei möglichen Pflicht-Versetzungen nach Litauen

Der Wehrbeauftragte des Bundestags, Henning Otte, fordert schnelle Klarheit bei den von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) in Aussicht gestellten verpflichtenden Bundeswehr-Versetzungen zur deutschen Brigade in Litauen. "Unsere Soldatinnen und Soldaten benötigen jetzt frühzeitig Klarheit darüber, wer künftig Dienst in Litauen leisten wird", sagte Otte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

Textgröße ändern: