The National Times - Starmer räumt in Mandelson-Affäre Fehler ein - bestreitet aber Irreführung des Parlaments

Starmer räumt in Mandelson-Affäre Fehler ein - bestreitet aber Irreführung des Parlaments


Starmer räumt in Mandelson-Affäre Fehler ein - bestreitet aber Irreführung des Parlaments
Starmer räumt in Mandelson-Affäre Fehler ein - bestreitet aber Irreführung des Parlaments / Foto: © PRU/AFP

Der britische Premierminister Keir Starmer hat die Ernennung des Epstein-Vertrauten Peter Mandelson zum britischen Botschafter in den USA als Fehler bezeichnet. "Ich hätte Peter Mandelson nicht ernennen sollen", sagte Starmer am Montag vor dem Parlament. Er bestritt jedoch, das Parlament in die Irre geführt zu haben.

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Der frühere Wirtschaftsminister und EU-Kommissar Mandelson soll in seiner Zeit als Regierungsmitglied sensible Informationen an den US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein weitergeben haben, mit dem er befreundet war. Starmer entließ Mandelson im vergangenen September von seinen Posten als Botschafter in den USA. Der Premier warf seinem Labour-Parteikollegen vor, die Regierung über das Ausmaß seiner Beziehungen zu dem 2019 in Haft gestorbenen Epstein im Unklaren gelassen zu haben.

In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass Mandelson zum Botschafter ernannt wurde, obwohl er bei einer vorherigen Sicherheitsprüfung durchgefallen war. Die Entscheidung, sich über dieses Ergebnis hinwegzusetzen und Mandelson dennoch zum Botschafter zu machen, wurde nach Angaben eines Regierungssprechers von Beamten im Außenministerium getroffen. Starmer sagte nun, die Information, dass Mandelson durch die Sicherheitsprüfung durchgefallen sei, sei ihm vorenthalten worden.

Wegen der Mandelson-Affäre steht Starmer seit Monaten unter Druck, es gab bereits mehrere Rücktritte. Auch Starmer geriet immer mehr in Erklärungsnot, Oppositionsführerin Kemi Badenoch forderte am Freitag seinen Rücktritt.

A.M.Murray--TNT

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