The National Times - Trump stellt baldiges Ende des Iran-Kriegs in Aussicht

Trump stellt baldiges Ende des Iran-Kriegs in Aussicht


Trump stellt baldiges Ende des Iran-Kriegs in Aussicht
Trump stellt baldiges Ende des Iran-Kriegs in Aussicht / Foto: © AFP

US-Präsident Donald Trump hat ein baldiges Ende des Iran-Kriegs in Aussicht gestellt. Der Krieg sei "fast vorüber", sagte Trump dem Sender Fox Business laut am Dienstag (Ortszeit) vorab veröffentlichten Interviewauszügen. Zuvor hatte der US-Präsident eine Fortsetzung der Verhandlungen über eine Friedenslösung noch in dieser Woche angedeutet. Der Iran drohte derweil damit, nach der Straße von Hormus auch das Rote Meer für die Schifffahrt zu blockieren.

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Die iranische Führung wolle in Verhandlungen mit der US-Regierung "wirklich eine Einigung erreichen", sagte Trump in dem Fernsehinterview. Der "New York Post" sagte er, "in den kommenden zwei Tagen" könne mit Blick auf die Iran-Verhandlungen "etwas passieren".

Delegationen der USA und des Iran hatten am Samstag in Islamabad unter pakistanischer Vermittlung über eine Friedenslösung beraten. Wichtigster Streitpunkt ist das iranische Atomprogramm. US-Medienberichten zufolge fordern die USA eine 20-jährige Pause der iranischen Urananreicherung, während Teheran vorschlägt, seine nuklearen Aktivitäten für fünf Jahre auszusetzen.

Die iranische Armee, die seit Beginn der US-israelischen Angriffe Ende Februar bereits die für den internationalen Ölhandel wichtige Straße von Hormus weitgehend blockiert, drohte am Mittwoch damit, auch die Schifffahrt durch das Rote Meer und den Persischen Golf zu sperren.

Falls die USA ihre am Montag begonnene Blockade iranischer Häfen in der Straße von Hormus fortsetzten, würden die iranischen Streitkräfte "keinerlei Exporte oder Importe durch den Persischen Golf, den Golf von Oman und das Rote Meer zulassen", sagte Armeekommandeur Ali Abdollahi laut dem iranischen Staatsfernsehen.

Der pakistanische Premierminister Shebaz Sharif, dessen Land als Vermittler zwischen dem Iran und den USA fungiert, brach am Mittwoch zu einer Reise in die ebenfalls um Vermittlung bemühten Staaten Saudi-Arabien, Katar und Türkei auf. Begleitet wurde er unter anderem von Außenminister Ishaq Dar, einem der Vermittler bei den Gesprächen in Islamabad, wie ein Regierungssprecher sagte.

Vertreter der Vereinigten Arabischen Emirate und des Iran berieten am Mittwoch laut einem Medienbericht über eine Deeskalation des Konflikts. In einem Telefonat hätten der emiratische Vizepräsident Scheich Mansur bin Sajed al Nahjan und der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf "Wege zur Verringerung der Spannungen in der Region" besprochen, berichtete die Nachrichtenagentur WAM. Die Emirate hatten nach Beginn des Iran-Kriegs ihren Botschafter aus Teheran abgezogen und ihre Botschaft geschlossen.

Bei einem Treffen mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping bot der russische Außenminister Sergej Lawrow am Mittwoch an, Russland könne die wegen der blockierten Straße von Hormus ausbleibenden Energielieferungen für das Land "ausgleichen".

Trump sagte derweil in dem Fox-Interview, er habe Xi aufgefordert, dem Iran keine Waffen zu liefern. In einem Schreiben habe der chinesische Präsident ihm versichert, "dass er das im Grunde genommen nicht tut".

Der Iran-Krieg hatte am 28. Februar mit US-israelischen Angriffen begonnen, bei denen der oberste Führer Ali Chamenei getötet worden war. Der Iran reagierte mit Angriffen auf Israel, mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Region. Am 7. April hatten sich die USA und der Iran auf eine zweiwöchige Waffenruhe geeinigt.

A.Wood--TNT

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