The National Times - Russischer Außenminister zu Gesprächen über Iran-Krieg in China

Russischer Außenminister zu Gesprächen über Iran-Krieg in China


Russischer Außenminister zu Gesprächen über Iran-Krieg in China
Russischer Außenminister zu Gesprächen über Iran-Krieg in China / Foto: © RUSSIAN FOREIGN MINISTRY/AFP

Der russische Außenminister Sergej Lawrow ist am Dienstag zu Gesprächen in Peking eingetroffen, um unter anderem vor dem Hintergrund des Krieges in der Golfregion die Zusammenarbeit mit China zu intensivieren. Bei seiner Ankunft in der chinesischen Hauptstadt wurde zu seinem Empfang der rote Teppich ausgerollt, wie auf Bildern des russischen Außenministeriums zu sehen war.

Textgröße ändern:

In China wurden am Dienstag noch weitere Vertreter von Ländern begrüßt, die vom Iran-Krieg und seinen wirtschaftlichen Auswirkungen betroffen sind, darunter der Generalsekretär der Kommunistischen Partei Vietnams, To Lam, und der Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate, Mohammed bin Sayed Al Nahyan.

Lawrow und der chinesische Außenminister Wang Yi wollten in Gesprächen "Meinungen austauschen und Positionen koordinieren über die Entwicklung bilateraler Beziehungen, die Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen und internationale und regionale Angelegenheiten von gemeinsamem Interesse", wie das Außenministerium in Peking im Vorfeld mitteilte.

Dem russischen Außenministerium zufolge wollten beide über den Krieg in der Ukraine und die Situation im Nahen Osten beraten.

Peking und Moskau sind enge wirtschaftliche und politische Partner. Seit der russischen Invasion der Ukraine 2022 sind die Beziehungen noch enger geworden.

Wang hatte am 5. April mit Lawrow telefoniert, beide Außenminister vereinbarten eine Zusammenarbeit, um die Spannungen im Nahen Osten zu deeskalieren.

Chinas Ministerpräsident Li Qiang sagte unterdessen dem Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate, dass Peking bereit sei, "weiter eine konstruktive Rolle zu spielen und zur Wiederherstellung von Frieden und Ruhe in der Golf-Region beizutragen".

V.Bennett--TNT

Empfohlen

Berüchtigtes US-Abschiebegefängnis "Alligator Alcatraz" schließt

Das berüchtigte US-Abschiebegefängnis "Alligator Alcatraz" hat nach knapp einjährigem Betrieb zugemacht. Die Einrichtung im Bundesstaat Florida habe keine Insassen mehr und habe ihre Rolle damit erfüllt, erklärte der republikanische Gouverneur Ron DeSantis am Donnerstag bei einem Ortstermin mit dem US-Grenzbeauftragten Tom Homan. Bei Menschenrechts- und Umweltorganisationen stand das Abschiebezentrum von Anfang an in der Kritik.

Durchbruch nach langem Streit: Bund und Länder einig bei Kommunal-Entlastung

Bund und Länder haben sich nach langem Streit auf eine finanzielle Entlastung der von Finanznot geplagten Kommunen geeinigt. Der Bund will 80 Prozent der Kosten tragen, die den Kommunen künftig durch neue Bundesgesetze entstehen: Dies gab Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Donnerstag nach Beratungen mit den Regierungschefinnen und -chefs in der Ministerpräsidentenkonferenz bekannt. Merz sprach von einem "neuen Kapitel der föderalen, kollegialen, kooperativen Zusammenarbeit".

Merz: Koalition wird Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands wiederherstellen

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die Einigkeit der Koalition aus Union und SPD bei dem Ziel hervorgehoben, tiefgreifende Reformen zu beschließen. "Wir sind uns alle darüber im Klaren, dass wir mehr machen müssen", sagte Merz am Donnerstag nach den Beratungen mit der Ministerpräsidentenkonferenz in Berlin. Die Koalition habe ein "ziemlich großes Aufgabenpaket" vor sich und wolle nun die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands wiederherstellen.

Frankreich und Italien wollen Nachfolge-Truppe für Unifil im Libanon organisieren

Frankreich und Italien wollen eine multinationale "Koalition" ins Leben rufen, um die UNO-Friedenstruppe im Libanon (Unifil) abzulösen, deren Mandat im Dezember ausläuft. Die Mission solle "selbstverständlich in Abstimmung mit der EU und der UNO" auf den Weg gebracht werden, "um die Souveränität des Libanon und seiner Streitkräfte zu stärken", erklärte der französische Präsident Emmanuel Macron am Donnerstag nach einem Gespräch mit der italienischen Regierungschefin Giorgia Meloni in der südfranzösischen Stadt Antibes.

Textgröße ändern: